Der Bildband Marktplätze der Welt zeigt Impressionen der unterschiedlichsten Handelsorte weltweit. „Der Blick geht dabei nicht nur auf das bunte Kaleidoskop der Warenwelt, sondern hält auch fest, welches soziale Ereignis in der jeweiligen Handelskultur zu entdecken ist. Denn jenseits der anonymen Discounter, in denen Waren als normierte Massenprodukte angeboten werden, spielt sich auf Märkten häufig ein lebendiges Geschehen ab, das kein Supermarkt dieser Welt ersetzen kann“, so ein Auszug aus dem Klappentext des Verlags. „Buchtipp: Marktplätze der Welt.“ weiterlesen
Wie sich die Modeindustrie in den nächsten 15 Jahren verändern wird, hat das „Forum for the future“ gemeinsam mit Levi Strauss in einem Zukunftsreport zusammengestellt. Hier geht’s zu Detailinfos und zum Download des Reports. 2025: Slow is beautiful. weiterlesen
Da gibt es in Köln jemanden, der „Nebenprodukte“ herstellt. So kreativ und um die Ecke gedacht sie entstehen, so schön sind sie. Jetzt stellt er noch bis 07.07. in Köln seine Sachen aus: Kettengasse 8, 50672 Köln. Pop-up für Nebenprodukte in Köln. weiterlesen
Natalie Viaux und ihr Partner Huy-Thong Tran Mai haben Mut. Ein paar Schritte zuviel muss man von der Friedrichstraße abweichen, um ihr Universum zu finden. „Your body is your temple“ ist des Ladens Motto, den einfach Laden zu nennen ihm unwürdig wäre.
Oukan ist wohl der konsequenteste Vertreter der aktuellen Concept Store-Manie, im Wortsinne folgt er einem Konzept, das so klar ist wie ein japanischer Bergsee. Es geht um ein eigenes Lebensgefühl, einer Wahrheit, die aus der Soto/Zen-Tradition stammt. Im persönlichen Gespräch fanden Natalie und ich schnell Gedanken zu Parallelen mit der Slowretail-Idee. Dies im Sinne der Entschleunigung und der Konzentration auf Weniges, das Eine und auf Qualität, Individualität.
So jagen die beiden Unternehmer – sie ist einschlägig erfahren in Kunst- und Retailprojekten und er als Designer u.a für Martin Margiela und Strenesse – nicht den üblichen Trendmarken hinterher und „Oukan in Berlin.“ weiterlesen
Wer hat Lust, mal an einer Befragung zur Zukunft des Shoppings teilzunehmen und einzuschätzen, was wann wie im nächsten Jahrzehnt im Einzelhandel anders wird?
Diesel bringt mit seiner Dieselcam Facebook in die Umkleide, Marc Jacobs verlost Tickets für seine Show auf der New York Fashion Week unter allen Foursquare Check-Ins in seinen Geschäften. Was sie verbindet ist ihr Antrieb, den Modernisierungsprozess im stationären Fashionhandel durch innovative Konzepte und Technologien voranzutreiben.
An diesem Punkt setzt das studentische Projekt „Future Store 3.0 – Fashion Shopping im Jahr 2020“ der Hochschule der Medien in Stuttgart an.
Zusammen mit Kennern der Szene aus den Bereichen eCommerce, Fashion, Retail, Design und Trendforschung hat ein Masterstudenten-Team der Hochschule Interviews geführt und daraus 100 Thesen herauskristallisiert, die schwerpunktmäßig die Themengebiete Omni-Channeling, Mobile, Social Shopping, Customer Experience und Shop-Design umfassen. Das Ganze non-profit und erfrischend konkret.
Kirsten Brodde ist mit ihrem Grüne Mode Blog ja schon länger eine geschätzte Blogger-Kollegin. Nun hat sie, zusammen mit dem Pionier des grünen Lifestyle-Retail, Glore-Gründer Bernd Hausmann, eine Liste der spannendsten Green Concept Stores zusammengetragen, die man hier downloaden kann. Und nein – die Läden sind nicht (unbedingt) grün gestrichen. Die Green Concept Stores Europas. weiterlesen
Das ist doch mal ein mutmachendes Signal: In Londons angestammter Straße der Schneider und Maßausstatter, Savile Row, droht ausgerechnet Abercrombie & Fitch mit der Eröffnung eines (Kinder-)Ladens. Dagegen gehen die Händler organisiert auf die Straße, unterstützt von internationaler Presse und Blogs, und warnen vor der Banalisierung ihrer Traditionslage. Mit Recht. Im dreiteiligen Anzug, mit Tweed-Jacke und Hut kämpfen sie friedlich – Parole „Give Three-Piece a … Im Maßanzug gegen Abercrombie & Fitch. weiterlesen
Auch in Holland gibt es ein Rezept á la Slowretail: Das Webportal NLstreets beschreibt sich selbst so: „Während immer mehr Menschen sich nach Authentizität sehnen, wird die niederländische Shoppingkultur immer austauschbarer. Folgen Sie den Shopping-Straßen in jeder Stadt und Sie werden überall die gleichen Ketten mit den gleichen Formeln finden, nicht wirklich ein inspirierendes Erlebnis.“
Meine Rede – zudem gibt es in Holland, mehr als hierzulande, noch intakte historische Strassenzüge mit wunderbaren Ladenfassaden, die eher einen wertschätzenden Slowretailer als hineingezwängten Standardfilialisten verdient haben.
Schön ist an der Seite, daß sie nach Städten und Straßen gegliedert ist, mit Suchfunktion, und (s.o.) eine teilweise „begehbare“ Galerie der Nachbarschaftsläden integriert. Man kann virtuell bummeln und per Klick eintreten, erhält Detailinformationen „Slowretail Hollandaise.“ weiterlesen
Hier ausnahmsweise mal die Vorstellung eines Slowretailers aus der Onlinewelt: Silvia Gattin hat, nach BWL-Studium und einem kräftezehrenden Ausflug in die Schweizer Finanzwelt, vor zwei Jahren ihren Onlineshop silviagattin.com gegründet. Was daran slow ist? Sie bricht mit den immer schneller werdenden Trendwechseln und gestaltet ihre Kollektionen stattdessen wie Projekte – wechselnde Themen, zu denen sie auf ihren Reisen inspiriert wird.
So entstand in Indien die Manisha Collection (klassische Saris, westlich interpretiert), die aktuell in die zweite Auflage geht und noch um eine eigene Taschenserie (die „Happy Holi Hippie Bags“) ergänzt wurde. „Nur online: Silvia Gattin aus Wien.“ weiterlesen
Auf der Suche nach einer Erklärung für das Fiasko der anstehenden Schlecker-Insolvenz – es kann auch so gewesen sein:
Mitte der 1970er Jahre schließt Anton Schlecker mit einem Freund eine heimliche Wette ab. Er wettet, aus seinem Krämerladen in der süddeutschen Provinz innerhalb seines Beruflebens ein Imperium mit mehreren tausend Filialen aufzubauen – und am Ende wieder abzuwickeln. Es ist die revolutionäre Idee, ein Anti-Unternehmen zu gründen – quasi eine anarchistische Langzeitstudie über die Auswirkungen unternehmerischer Fehlentscheidungen.
Der Düsseldorfer Trendbezirk Pempelfort ist seit kurzem um ein mutiges Storekonzept reicher. Butch heißt der Laden, initiiert von Werbe- und Retailprofis, die mit beeindruckender Stilsicherheit ein zeitgemäßes Umfeld für Fans der individuellen Küche geschaffen haben. Ohne großen Eröffnungshype ging es im Dezember los und aus dem Geheimtipp für die Anwohner und Kreativen aus der Umgebung wird zunehmend eine kompetente Anlaufstelle für kochwütige Ästheten aus dem weiteren Umfeld. „Butch in Düsseldorf.“ weiterlesen
Es ist soweit, der Slowretail Kalender 2012 ist da. Im A3-Format, ganz in schwarz, bilingual deutsch/englisch – und natürlich randvoll mit zwölf einzigartigen Slowretailern dieser Welt. Es gibt den Kalender nur in kleiner Auflage und nicht offiziell zu kaufen. Seine Entstehung des Kalenders wurde auch in diesem Jahr von den Freunden und Retail-Fans des Team Retail Excellence gefördert, vielen Dank! Der Slowretail Kalender 2012. weiterlesen