The Prince store is closed.

If Prince were a store – it would have closed it’s doors yesterday. Forever. No rumors, no information in advance, no sign at the door, no excuse. No ‚back in five minutes‘ note. No chance of finding it somewhere else one day. The concept is gone, dead.
The Prince store (to me) was located in a foggy neighborhood of a dirty city, besides the high street, in a purple niche. The Prince store is closed. weiterlesen

Der Turner Preis 2015.

Der diesjährige Turner Preis, einer der renommiertesten Kunstpreise der Welt, geht neue Wege. War er in den vergangenen Jahren häufig getrieben von artifiziellem Spektakel á la Damien Hirst (lebensgroße Haie im Konservierungsbad, diamantenbesetzte Totenschädel), das allenfalls für die elitären Sammler dieser Welt sinnhaft schien, ist der Preis gerade an eine urbane Revitalisierung in Liverpool verliehen worden. Der Turner Preis 2015. weiterlesen

Das Weihnachts Haus in Husum.

Nicht nur zu Weihnachten herrscht Besinnlichkeit im Husumer Weihnachtshaus. Ein Museum mit fester Sammlung und wechselnden Ausstellungen wird ergänzt um mehr als nur einen Gift-Shop: In der historischen Einrichtung eines ehemaligen Seifenladens finden sich, zumeist handgefertigte, Klassiker der weihnachtlichen Dekoration zum Kaufen – denn nach dem Fest ist immer vor dem Fest. Weihnachtshaus – Westerende 46 – 25813 Husum Das Weihnachts Haus in Husum. weiterlesen

Droog in Amsterdam.

Ein Refugium der besonderen Art, rund um einen märchenhaften Garten, mitten im Grachtenviertel: Mode, Wohnen, Kunst, ein Spa und ein Café, die Übergänge sind fließend. Im Apartment des Hauses können die Eindrücke ungestört in Meetings vertieft oder mit in den Schlaf genommen werden. A very special refuge, around a fabulous garden, near the famous Grachtengordel area: fashion, living, art, a spa and a café, the … Droog in Amsterdam. weiterlesen

Einzelhandelspoesie.

Ein schönes Fundstück im Netz ist die Seite Einzelhandelspoesie. Da hat jemand klassische, abstruse und bisweilen schlüpfrige Werbereime aus Handel und Gewerbe gesammelt – leider nur bis 2009, sodass ein Blick in die Seite schnell angeraten ist. Bevor sie möglicherweise offline geht, was bedauerlich wäre. Ich würde noch ein Bild dieser bunten Linienbusse ergänzen (wenn ich denn eins hätte), auf denen die Mayersche Buchhandlung in … Einzelhandelspoesie. weiterlesen

The Box in Hamburg.

Mitten in Altona bespielen drei Ästheten eine ehemalige Maschinenfabrik mit einer eigenen Interpretation hanseatischen Understatements. The Box ist in Wahrheit eine ehrwürdige, 800 qm einnehmende, industriell-sakrale Halle und ein Paradebeispiel des Cross Selling: Vintage Möbel, Kunst und neue Bücher sind so wild wie stilsicher durchmischt, ein Bistro teilt sich den Nebenraum mit einem ambitionierten Küchensortiment. Der Wirt bringt den Schoppen oder bretonische Crêpes auch an den – kaufbaren – Designertisch mit Geschichte. Der Blick aus dem Sofa inmitten der „Basilika“ fällt auf die Bühne an der Stirnseite der Halle, wo Schlagzeug plus E-Gitarre „The Box in Hamburg.“ weiterlesen

Antiquariat und Galerie Buchholz in Köln.

Diese Räume sind eine einzigartige Symbiose: Daniel Buchholz kombiniert den traditionsreichen Laden des Vaters, ein gediegen-klassisches Antiquariat, mit seiner asketischen Galerie moderner Kunst in den hinteren Räumen. Beide Welten erheben sich gegenseitig, der Weg ist ein Hochgenuss. Antiquariat und Galerie Buchholz, Neven-DuMont-Str. 17, 50667 Köln Der April im Slowretail Kalender 2013. (Fotos: Courtesy Galerie Buchholz, Köln) Antiquariat und Galerie Buchholz in Köln. weiterlesen

XXX Concept Store in Berlin.

XXX ist ein 400 m² Loft, versteckt in einem Kreuzberger Hinterhof. Eine selektierte Auswahl an avantgardistischer Mode, Schmuck, Büchern, Musik und Kunst wird ebenso angeboten wie Getränke und ein Schlafplatz – ein Ort der Huldigung an die Liebe zur Kreativität. XXX Concept Store, Skalitzer Str. 33 (Aufgang B, 3. OG), 10999 Berlin Der Februar im Slowretail Kalender 2013. XXX Concept Store in Berlin. weiterlesen

Der Slowretail Kalender 2013.

Im dritten Jahr gibt es jetzt den Slowretail Kalender – und schon ist er komplett vergriffen. Was dem Kfz-Mechatroniker sein Pirelli-Schatz, ist dem Freund des guten, wertvollen Einzelhandels dieser Kalender. Er ist nach wie vor in keiner Weise käuflich (weder für Läden, die gerne hinein wollen noch für interessierte Besitzer eines Exemplars). Das ist so Programm, „Der Slowretail Kalender 2013.“ weiterlesen

Oukan in Berlin.

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Natalie Viaux und ihr Partner Huy-Thong Tran Mai haben Mut. Ein paar Schritte zuviel muss man von der Friedrichstraße abweichen, um ihr Universum zu finden. „Your body is your temple“ ist des Ladens Motto, den einfach Laden zu nennen ihm unwürdig wäre.

Oukan ist wohl der konsequenteste Vertreter der aktuellen Concept Store-Manie, im Wortsinne folgt er einem Konzept, das so klar ist wie ein japanischer Bergsee. Es geht um ein eigenes Lebensgefühl, einer Wahrheit, die aus der Soto/Zen-Tradition stammt. Im persönlichen Gespräch fanden Natalie und ich schnell Gedanken zu Parallelen mit der Slowretail-Idee. Dies im Sinne der Entschleunigung und der Konzentration auf Weniges, das Eine und auf Qualität, Individualität.

So jagen die beiden Unternehmer – sie ist einschlägig erfahren in Kunst- und Retailprojekten und er als Designer u.a für Martin Margiela und Strenesse – nicht den üblichen Trendmarken hinterher und „Oukan in Berlin.“ weiterlesen

Der Slowretail Kalender 2012.

Es ist soweit, der Slowretail Kalender 2012 ist da. Im A3-Format, ganz in schwarz, bilingual deutsch/englisch – und natürlich randvoll mit zwölf einzigartigen Slowretailern dieser Welt. Es gibt den Kalender nur in kleiner Auflage und nicht offiziell zu kaufen. Seine Entstehung des Kalenders wurde auch in diesem Jahr von den Freunden und Retail-Fans des Team Retail Excellence gefördert, vielen Dank! Der Slowretail Kalender 2012. weiterlesen