Lucien Pellat-Finet in Osaka.

Foto: Lucien Pellat-Finet

Er macht sündhaft teure Mode aus Kaschmir, in unverschämt hoher Qualität, kaum erschwinglich und nur für wenige erstrebenswert. Diese Nischen-Kombination ist zumindest einzigartig und Lucian Pellat-Finet offenbar gänzlich unbeeindruckt von neuer alter Wertekultur wie Preiswürdigkeit, -transparenz und so weiter und so weiter.

Foto: Lucien Pellat-Finet

Passend zu diesem Lebensideal hat Monsieur nun in Osakas bester Lage einen Laden eröffnet, der allerdings die oben umschriebenen Unzulänglichkeiten proaktiv aufgreift und sich ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit versteht. Architekt Kengo Kuma, der auch schon das Tiffany-Gebäude in Ginza/Tokyo ersann, dachte sich folgendes dabei: „Ich wollte die Zartheit der Kaschmir-Fasern in der Architektur ausdrücken, in dem ich ein organisches Pflanzenmuster als vorherrschendes Element verwendete“.

Entstanden ist auf nur 130 qm (die sind in Japans Toplagen bekanntlich ähnlich unerschwinglich wie des Createurs Pullover) ein gemütliches Flagschiffchen inklusive Café, in dem es sich lt. Herrn Pellat-Finet „wunderbar Champagner trinken lässt“.

Foto: Lucien Pellat-Finet

Lucien Pellat-Finet, 1-1-1 Shinsaibashi, Chuou-ku, 542-0086 Osaka, Japan

Foto: Lucien Pellat-Finet

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