Studie: Slow Business.

Das Zukunftsinstitut beschäftigt sich seit 1998 mit den Fragen der Entwicklung unserer Gesellschaft und ist mit seinen Thesen international unterwegs. Dabei haben die Inhaber Matthias Horx und Harry Gatterer viele Mega-Trends vorhergesehen, die wir heute selbstverständlich leben.

Nun hat sich das Recherche-Team in Frankfurt Zeit genommen, um einen neuen Impuls unseres Alltags ausführlich vorzustellen: Den Trend der Entschleunigung – oder wie es im Untertitel der gerade erschienenen Studie „Slow Business“ heißt: „Wie aus Achtsamkeit eine neue Wertschöpfung entsteht“. Im Leitgedanken heißt es dazu: „[…] Achtsamkeit entwickelt sich zu einer der wichtigsten soziokulturellen Strömungen der Gegenwart. Sie hat sich aus der Esoterik-Nische heraus in die Mitte der Gesellschaft bewegt. Es ist der Gegentrend zur permanenten Reizüberflutung […] und der Verschwendung wertvoller Aufmerksamkeitsressourcen.“

Will sagen: Slow Business ist nichts weniger als die reale Sehnsucht einer wachsenden Zahl von Menschen, der sog. Verbraucher oder Konsumenten, Arbeitnehmer, Designer und Gestalter – die zunehmend auch Entscheider in Unternehmen prägt.

Die Studie beleuchtet in acht Kapiteln mit Praxisbeispielen, wie der Slow-Trend Einzug in unsere Lebensbereiche findet, z.B. in Slow Food, Slow City, Slow Architecture, Slow Media, Slow Travel. Auch Slow Retail ist ein Kapitel gewidmet, u.a. mit einem Interview mit mir. Es geht um eine neue Achtsamkeit in unserem täglichen Shopping-Verhalten, um Transparenz, Qualität im persönlichen Austausch – und nicht zuletzt um die Notwendigkeit von Mut und Spaß, neue Konzepte für den stationären Einkauf zu entwickeln. Um die reine, anonyme Bereitstellung von Bedarfsgütern kümmert sich mittlerweile schließlich das Fast Business.

Studie: Slow Business, Zukunftsinstitut, Juli 2016, ISBN 978-3-945647-29-5

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