Lenas Laden.

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Es ist geschafft! Mit Füsse hochlegen wird es jetzt erst einmal nichts, denn gestern hat Lena ihren Laden eröffnet. In bester Lage, auf der Meyer-Landrut-Alleena 19, direkt am U-Bahnhof Osloer Strasse, setzt der Store neue Maßstäbe: Eine breite Auswahl schwarzer Etui-Stretch-Kleider, Pumps, hellblaue Unterwäsche ohne Ende, Kassettenrekorder, jede Menge Satellitentechnik und blickdichte Strümpfe bilden das Grundsortiment. Ergänzt wird das Ganze um die erste Auflage ihres Erfolgsbuches „Lena – meine krassesten „Lenas Laden.“ weiterlesen

Der Milchmädchenrechner.

Neues aus dem Antipreneur-Shop: Der Milchmädchenrechner. Artikelbeschreibung: „Damit hat niemand gerechnet: Mit dem Antipreneur Milchmädchenrechner! Für die Freunde von Äpfel und Birnen – einfach für jeden, der es mit dem Genaunehmen nicht so genau nimmt. In Zeiten von Wirtschaftskrise und Milliardenkrediten darf einem der eigene Taschenrechner keinen Strich durch die Rechnung machen. Darum ist der Milchmädchenrechner ideal für alle, die große Summen zu verschleudern haben: … Der Milchmädchenrechner. weiterlesen

Früh übt sich.

Die Sprösslinge vom Autor dieses Blogs übten sich dieses Wochenende im Handel: Beim Krims-Krams-Markt der Dorf-Grundschule im Örtchen Lembeck (NRW). Mehrere dutzend Kinder boten ihre Waren feil, jeder hatte einen Schultisch zur freien Verfügung, um abgelegtes Spielzeug einer weiteren Wertschöpfung zuzuführen. Dabei wurde so manches unter Wert oder auch überteuert – weil nach reiflicher Überlegung doch nur ungern – abgegeben. Renner waren alle Arten von … Früh übt sich. weiterlesen

Die Kollektion der alten Läden.

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Foto: http://www.heinz-boemler.com

Im niederrheinischen Goch lebt ein Puppenspieler. In einer denkmalgeschützten Mühle. Was das mit Slowretail zu tun hat? Viel, denn Heinz Bömler sammelt alte Ladeneinrichtungen. Etwa vier dutzend hat er schon, quer durch alle Fachgeschäfts-Branchen und schart sie auf dem weitläufigen Anwesen der Viller Mühle um sich. Wenn er sie nicht gerade als Kulisse an Filmproduktionen vermietet hat oder auf Events in ganz Deutschland mit ihnen unterwegs ist.

Eines der dienstältesten Exponate ist der Süsswarenladen von Frieda Schnupp, anno 1904. Ihm fehlt an Authentizität nur noch Frieda selbst, die vermutlich den Großteil ihres Lebens in diesem Laden mit zeitlosem Sortiment verbrachte. Einem anderen Schmuckstück, Joseph Goldstaubs Glanzbildladen, wurde die geschäftliche Grundlage entzogen: Glanzbilder gibt es fast nicht mehr und es wäre wohl frevelhaft, diesen Tresen heute mit überteuerten Pokémon- oder Match Attax-Sammelkarten zu bestücken. Schön an der Gocher Ladensammlung ist, daß die Läden mit ihren originalen Produkten gefüllt sind und damit ihre Bestimmung als „Warenträger“ bestätigen. Besonders eindrucksvoll ist hier der Eisenwarenladen, dessen alte Bretter vor Eisen- und Haushaltswaren nur so strotzen.

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Foto: http://www.heinz-boemler.com

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Strategischer Konsum ist angesagt.

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Foto: LA organic

Das Online-Portal utopia.de beschreibt ihn schon länger: Den strategischen Konsum vieler Menschen, die bewusst einen Lebensstil pflegen, der sich an Gesundheit und Nachhaltigkeit orientiert. Wobei der Lifestyle-Aspekt, im Gegensatz zur früheren Ökologiebewegung, nun einen gleichberechtigten Anteil im Dasein von immer mehr Konsumenten hat.

Strategischer Konsum bedeutet, dass gezielt jene Produkte des Alltags beim Einkauf bevorzugt werden, die ökologisch und sozial verträglich produziert und vermarktet sind. Immer mehr Verbrauchern ist der Mehrwert solcher Produkte auch preislich mehr wert. Wo früher allein die Hochglanz-spiegelnde Parfumverpackung faszinierte, kommt es heute auf Transparenz an:  „Strategischer Konsum ist angesagt.“ weiterlesen