Der Irrsinn der Einzelhandelsmieten.

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Foto: http://www.streetsblog.org

Diese unten beschriebene Entwicklung bestätigt wieder einmal meine Aufforderung: Lasst uns um die Ecken ziehen und endlich sinnvollen, nachhaltigen Handel betreiben!

aus: „Thomas Daily Morning News“ vom 21.11.2008:

Einzelhandel: Mietpreise in internationalen Luxuslagen steigen weiter

Die New Yorker Fifth Avenue (1.051 Euro/m²), Hongkongs Causeway Bay (1.031 Euro/) und die Pariser Champs Elysées (644 Euro/m² bleiben die teuersten Einzelhandelsstandorte der Welt.

Laut dem aktuellen Marktbericht „Mainstreets Across the World“ von Cushman & Wakefield zogen die Preise ungeachtet der globalen Finanzkrise in 94 % aller 236 untersuchten Einzelhandelslagen weiter an oder hielten sich stabil. Das Ranking der deutschen Standorte wird wie 2007 angeführt von der Kaufingerstraße in München (280 Euro/m²/Monat), gefolgt von der Frankfurter Zeil (240 Euro/m²/Monat), der Kölner Schildergasse (230 Euro/m²/Monat), der Berliner Tauentzienstraße (220 Euro/m²/Monat) und der Düsseldorfer Königsallee (220 Euro/m²/Monat).

Internationale Einzelhändler im Topsegment haben in den vergangenen zwölf Monaten ihre Expansion in den sogenannten Schwellenländern vorangetrieben, was die Mieten in den etablierten Lagen zum Teil deutlich steigen ließ. Eine Preiserhöhung von 182 % registrierte C&W am Colaba Causeway in Mumbai, gefolgt von Istanbuls Valikonagi Caddesi (europäische Seite) mit einem Anstieg von 114 % sowie der Mumbai Linking Road (+ 100 %).

6 Gedanken zu “Der Irrsinn der Einzelhandelsmieten.

  1. Warum klappt es immer noch mit den (viel zu) hohen Einzehandelmieten? Weil es scheinbar immer noch genügend Verbraucher gibt, die an diesen „Unorten“ so viel konsumieren, dass die dort vertretenen Anbieter die phantastisch hohen Mieten auch erwirtschaften können. Noch scheint die Erkenntnis nicht genügend weit entwickelt zu sein, dass dort nicht die Bauleistung, sondern die Spekulation der anonymen Fonds, Erbengemeinschaften und sonstiger spekulativer Strukturen finanziert werden müssen. Es wäre ja auch schrecklich, wenn den derzeit sich auflösenden Globalisierungsstrukturen weitere folgen müssten. Um die Inhalte wäre es – jedenfalls recht häufig – ja eigentlich nicht schade.

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