Opening Ceremony, Tokyo.

Foto: Opening Ceremony

Opening Ceremony in Tokyo ist ein konzeptuelles Kaufhaus im Tokyoter Shibuya Bezirk, sozusagen ein Concept Department Store auf 8 Etagen. Als erste Außenstelle außerhalb der Vereinigten Staaten basiert das japanische Konzept auf einer Idee, die auf der letzjährigen Eröffnungsfeier des Opening Ceremony Stores in Los Angeles geboren wurde: Die Boutique als „Mini-Mall“. Man arbeitet mit Designern zusammen und schafft individuelle Markenwelten als Shop-in-Shops unter einem Dach.

Foto: Opening Ceremony

Soweit, so bewährt zunächst. Allerdings ist der kreative Anspruch hier bemerkenswert höher als z.B. bei den hiesigen Bekleidungshäusern, die ihre eigene Identität zugunsten der Markenshops an der Garderobe abgegeben haben. Hier ist klar, wo man sich befindet und man spürt, daß diese Kreativität allein der „Dachmarke“ Opening Ceremony zu verdanken ist. So kann Opening Ceremony Tokio als eine Totalrevision „Opening Ceremony, Tokyo.“ weiterlesen

Auch Prince slowt down.

Foto: faz.net

„Slowing down! Slowing down!“ – Das war die immerwiederholte Botschaft vom Immernochweltstar Prince gestern auf seinem einzigen Deutschland-Konzert der diesjährigen Tour in der immergrandiosen Berliner Waldbühne. Wobei er dennoch und mehr denn je das 17.500köpfige Publikum anfeuerte, animierte und herausforderte, auch auf der Bühne mittanzen ließ… bis er nach drei stramm gefüllten Stunden mit (fast) allen Hits und einigen überraschenden Cover-Tracks von Disco-(z.B. „Le Freak“ von Chic) und Rockklassikern nach eigenem Bekunden nicht mehr konnte. Und nach der vierten Zugabe ging, während seine Fans die sichtbare Abreise in der eskortierten Limousine live neben der Bühne mit WM-trainierten, prince-typischen „Ooh-We-Ooh“-Chören skandierten.

Zum neuen Entschleunigungsmotto des musikalischen Messias Prince Rogers Nelson passt auch, dass „Auch Prince slowt down.“ weiterlesen

Utopia City Shopping in Berlin.

Pünktlich zur Modewoche in Berlin veranstaltet Utopia vom 3. bis 10. Juli die City Shopping Days in der Hauptstadt. Rund 40 ausgewählte Läden und Gastronomen, die sich den strategischen Konsumenten verschrieben haben, bieten in dieser Zeit besondere Aktionen, Rabatte, Geschenke oder Testaktionen. Hier findet sich die Liste der teilnehmenden Locations, die dort auch bewertet werden können. Utopia City Shopping in Berlin. weiterlesen

Slowman Rach.

Foto: tafelhaus-hamburg.de

Slow kam er im Fernsehen ja nicht gerade rüber. Christian Rach, Sternekoch aus Hamburg, tourte in den letzten Jahren unermüdlich durch die deutschen Lande und half Provinzgastronomen, ihr fades Tagesgeschäft wieder neu zu würzen. Mit neuen Rezepten für Speisen und Marketing, oft in allerletzter Minute, bevor es wirtschaftlich richtig anbrannte. Nun scheint er sich mit seiner neuen Initiative zumindest räumlich entschleunigt zu haben: Im August startet seine neue „Slowman Rach.“ weiterlesen

In Regensburg ist grün das neue schwarz.

Michaela Gielgen über ihr Sortiment im Regensburger Concept Store Ludwig3:

Taschen, die mit der Sonne Strom erzeugen – die perfekte Schorle: Bio-Chardonnay & Eiszeitwasser – das grüne Designersofa – Cashmeremode, die in der Mongolei Schulen baut – sortenreine Obstsäfte – Schokolade, die Kleinbauern in Nicaragua zur Seite steht – Design macht Recycling zu Form und Kunst – Bio-Tee, der natürliche Genuss – Kosmetik aus der intakten Natur – Schreibwaren für eine bessere Welt – natürliche Seifen mit Liebe zum Detail – Briefpapier, „In Regensburg ist grün das neue schwarz.“ weiterlesen

Dysfashional in Berlin.

Foto: Mathias Heyde, Copyright MEA brand building 2009

Das Berliner Haus der Kulturen der Welt kümmert sich regelmäßig darum, Mode und Textil-Design zu abstrahieren, es als Kunst und weniger als rein kommerzielles Produkt zu verstehen. Nun gastiert die Ausstellung Dysfashional nach Stationen in Luxemburg, Lausanne und Paris in Berlin und präsentiert Kunstobjekte und -installationen bekannter und unbekannter Designer. „Dysfashional in Berlin.“ weiterlesen

Fäkalmarketing.

Manchen Einzelhändlern fallen zunehmend weniger durchschlagende Argumente ein, ihre Kunden für sich zu begeistern. Wie auch? Die angebotenen Produkte sind beliebig, Sevice findet meist nur noch als Phrase auf der Unternehmens-Webseite statt. Statt sich auf echte Einkaufsqualität zu konzentrieren, ködern sie Kunden mit einer immer häufiger zu erleidenden Werbegattung: dem Fäkalmarketing. Der Trick ist, „Fäkalmarketing.“ weiterlesen

Hexenstich in Berlin.

Foto: berlin-hexenstich.de
Foto: berlin-hexenstich.de

Heike Neugebauer schneidert für dicke Damen und bietet auch Mode zum Kaufen für beleibte Frauen an. Ihr Atelier für große Größen mit dem Namen Hexenstich ist in Berlin Charlottenburg in der Joachim-Friedrich-Straße 33 zu finden.

Die Begeisterung über die rundliche Oma hat die 43-Jährige zu Übergrößen geführt. Auf der Klosterschule „Hexenstich in Berlin.“ weiterlesen