Store Coaching: Lackmann in Krefeld.

Im Rahmen des Engagements der Stadt Krefeld für die Unterstützung ihrer inhabergeführten Einzelhändler im Innenstadtbereich bin ich zur Zeit als Store Coach unterwegs. Interessierte Händler können sich freiwillig und kostenlos (die Initiative wird von der Stadt finanziert) mit mir verabreden und erhalten professionelle Tipps und Ideen, wie sie ihr Geschäft noch attraktiver gestalten und neue Kunden gewinnen können. Der erste Händler, der sich meldete, war … Store Coaching: Lackmann in Krefeld. weiterlesen

Rudolf Beaufays in Hamburg.

What a treasure! Anglophil durchwirkten Zeitgenossen ist dieser Laden ein Schatz – so verehrt in seiner Nische, dass man fast nicht drüber schreiben möchte. Sollen die Unikate textiler Handwerkskunst, die Mr. Beaufays hier kuratiert, doch bitte ausschließlich jene Käufer erreichen, die sie auch zu schätzen wissen. Und nicht etwa den aktuell inflationär anzutreffenden, retrotrendergebenen Neu-Bartträgern in die Hände fallen, die keine Mode auslassen und vermutlich … Rudolf Beaufays in Hamburg. weiterlesen

Gesucht: Ein Concept Store für Seefeld in Tirol.

Die Alpen sind bislang weitgehend eine Concept Store-freie Zone. Das möchte ein Leser dieses Blogs, und Fan innovativer Läden, nun ändern – und hält zugleich ein passendes Ladenlokal im Herzen des malerischen Seefeld dafür bereit. Ein Ansinnen, das ich hier gerne weitergebe. Seefeld in Tirol ist einer der Spitzen-Urlaubsorte der Alpenregion. 10 Monate im Jahr ist hier Saison und zwei Millionen übernachtende Touristen suchen, nach … Gesucht: Ein Concept Store für Seefeld in Tirol. weiterlesen

Hans Gelz in Wittlich.

Aus seiner klassischen Parfümerie hat Hans Gelz, nach 30 Jahren Wettbewerbsleid, einen neuen Ort für die Sinne geschaffen. Es geht um Genuss und den persönlichen Austausch – und die historische Altstadt von Wittlich ist um ein echtes Erlebnis reicher. Hans Gelz – Genüsse für die Sinne, Burgstr. 29, 54516 Wittlich Der August im Slowretail Kalender 2013. Hans Gelz in Wittlich. weiterlesen

Chancen für Dorsten. Und anderswo.

Bild: Wikipedia
Bild: Wikipedia

In meinem Beitrag zur Stadt Dorsten als Verkanntem Ort hatte ich bereits die ehemals stolze Hanse-Depandance zwischen Ruhrgebiet und Münsterland kurz vorgestellt. Nun bieten sich hier, meiner Wahlheimat, neue Entwicklungschancen in der einzelhändlerischen Vielfalt, in der Qualität als Einkaufsstadt mit regional breiterer Relevanz. Das alte Einkaufszentrum „Lippetor“, seit Jahren verriegelt und längst nur noch von Fledermäusen besucht, soll abgerissen und ein neues – die Mercaden Dorsten – errichtet werden. Schon erfreulich, dass ein Investor aus dem Rheinland hier Potenzial sieht und einige dutzend Millionen verbauen will. Allerdings gibt es bisher in den Plänen keine Hinweise darauf, dass hier mehr entsteht als nur ein weiteres Standardcenter mit den üblichen Modeketten, Eiscafé und Lebensmittler als Anker. Also ein Klonkrieger in der Schlacht des Wettbewerbs im inspirationsfreien Konsum, wenn nicht „Chancen für Dorsten. Und anderswo.“ weiterlesen

Verkannte Orte: Dorsten.

Es gibt so Städte und Orte, die kennt man nicht. Man hat sie einfach nicht auf der persönlichen Landkarte. Und doch gibt es sie, haben sie eine eigene Identität, leben Menschen hier. Und handeln, engagieren und amüsieren und streiten sich. In loser Folge werden hier im Blog ein paar dieser verkannten Orte vorgestellt.

Foto: win-dor.de

Dorsten ist ein Appendix im Landkreis Recklinghausen, hat mit allen eigenen Gemeinden etwa 75.000 Einwohner. Früher, so scheint es, war hier alles besser: Bergbau, florierende Industrie, Textilfabriken, Kultur. Man sieht es noch an den wenigen, nicht im Krieg zerstörten, Altbauten im Straßenbild. Am alten Rathaus (der „Stadtwaage“ von 1567), dem Marktplatz, den üppigen Kotten im Umland. Je nach Stimmungslage empfindet man Dorsten als freundlich münsterländisch oder auch finsteres Ruhrgebiet.

Es braucht wohl einen triftigen Grund, sich ausgerechnet auf Dorsten einzulassen. Wer aber hineintaucht, wird einiges finden, das der Stadt eine gewisse Lebensqualität bringt.

Immerhin gibt es hier das älteste, dauerhaft im Betrieb befindliche, Franziskanerkloster Deutschlands, das – zugegeben – mangels weltlicher Öffnung keinen besonderen Erlebniswert bietet. Auch die Tatsache, daß Dorsten (wegen der durchfliessenden Lippe) in früheren Tagen einmal Hansestadt war, ist im Ortsgeist nicht spürbar und heute im Grunde irrelevant.

Wie überall aber finden sich auch in Dorsten Slowretailer, die sich gegen die, hier auch schon zugezogenen, Plattitüden H&M, Gerry Weber und Thalia behaupten. „Verkannte Orte: Dorsten.“ weiterlesen