Slowretail in der brandeins.

0f3eb497edWas das Wirtschaftsmagazin brandeins ausmacht, ist sein unerschütterlicher Optimismus. Nun überträgt es diesen auf eine Branche, die gerne selber am lautesten jammert und ihren Untergang orakelt: den klassischen, stationären Handel. Die April-Ausgabe des Magazins, Titel „Sie wünschen? – Die Zukunft des Handels“, ist ein Plädoyer für die Chancen des modernen Einzelhandels. Gespickt mit Unternehmergeschichten, Geschäftsideen, Fallstudien und Zahlen. Vor allem aber wird hier endlich mal Mut gemacht für die emotionale und wirtschaftliche Kraft des guten Einzelhandels.

Die brandeins lässt sich nicht hinreissen, den Onlinehandel zu glorifizieren oder zu verdammen. Alles hat seine Berechtigung, Hauptsache es ist gut gemacht. Multichannel kann man machen, muss man aber nicht. Kann man aber.

Für mich steckt das Fazit der Ausgabe zugleich in der Überschrift eines Artikels: „Alte Bekannte – Der Handel kehrt zu seinen Ursprüngen zurück. Er wird wieder zum Markt, dem Ort, an dem wir miteinander reden können“. Und so freue ich mich, dass ich mit meiner Losung (auf Seite 59) im Heft zitiert werde: „Läden mit Seele haben Zukunft.“ Das ist doch das, was wir uns wünschen – oder?

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