Stellenanzeige, wertschätzend.

Das ist doch mal eine schöne Stellenanzeige des Konstanzer Mode-Einzelhändlers Etoile. So erschienen heute im Zentralorgan der Textil- und Modebranche „TextilWirtschaft“ auf einer halben Seite. Also, potenzielle 2. Ninas im Bodenseeraum: „Stellenanzeige, wertschätzend.“ weiterlesen
Kochhaus in Berlin.

Eine leckeres Start-up hat Ramin Goo da mit seinen Mitstreitern realisiert: Das Kochhaus. Vielleicht lag es am täglichen Arbeitspensum des ehemaligen Consultants einer renommierten Beraterschmiede, jedenfalls fehlte Ramin beim abendlichen Lebensmitteleinkauf oft die Inspiration und jene „Convenience“, zu der er seinen Beratungskunden aus dem Handel immer riet. Seinen Traum eines begehbaren Kochbuches mit täglich wechselnden Gerichten hat er mit dem Kochhaus nun wahr gemacht.
In bester Ecklage des „old school“ Schöneberger Wohnkiezes an der West-Berliner Akazienstrasse (endlich mal nicht im innovations-überfrachteten Prenzlauer Berg) können der geneigte Freizeitkoch oder die temporär uninspirierte Hausfrau „Kochhaus in Berlin.“ weiterlesen
Buchtipp: Schöne Geschäfte (in Hamburg).

In bester Slowretail Tradition aus hanseatischer Sicht ist gerade das Buch „Schöne Geschäfte – Außergewöhnliche Läden in Hamburg“ im Junius Verlag erschienen.
Vorwort aus dem Buch:
„Renditedruck? Verdrängungswettbewerb? Filialisierung? Für die Hamburger Geschäfte in diesem Bildband ist das kein Thema, denn sie haben ein konkurrenzloses Angebot und ihre Inhaber und Inhaberinnen sind niemandem Rechenschaftspflichtig außer sich selbst. Mit Originalität, kompromissloser Spezialisierung, handwerklichem Können und ästhetischem Eigensinn schlagen diese neuen und alteingesessenen Hamburger Geschäfte den Gesetzen des Einzelhandels ein Schnippchen. So unterschiedlich die Läden auch sind, eins unterscheidet den Porzellandoktor, den Tropenausstatter genauso wie den „Buchtipp: Schöne Geschäfte (in Hamburg).“ weiterlesen
Stoffe Meyer in Berlin.

Der Name mutet historisch an, Stoffe Meyer in Berlin-Mitte ist aber alles andere. Sarah Meyer trifft mit ihrem neuen Laden für Stoffe, Kurzwaren und Accessoires den Geist der Zeit, in einem Umfeld, in dem es von Prosumenten und Kreativen nur so wimmelt. Zunehmend forden sie individuelle „customized“ Produkte „Stoffe Meyer in Berlin.“ weiterlesen
Hostem Menswear in London.

Der neue Menswear-Store im Londoner Ost-Ende, Hostem, versteht sich als kreativer Hub der Männerkleidungs-Kreateure von Streetwear bis Avantgarde. Mit viel Liebe zum rustikalen Detail hat das Designbüro JAMESPLUMB drei Räume geschaffen, in denen Mode u.a. von Ann Demeulemester über Damir Doma, Rick Owens bis Stussy gezeigt wird. „Hostem Menswear in London.“ weiterlesen
Buchtipp: Gentrifidingsbums.

Danke, Spiegel Online, für die Rezension des Buches „Gentrifidingsbums oder eine Stadt für alle“ von Christoph Twickel. Der Autor schreibt sonst u.a. für brandeins und die Frankfurter Sonntagszeitung und gibt hier der Urbanität unserer Städte eine seltene Lobby: An jenen ihrer Stellen nämlich, die sonst von Stadtplanern gerne als „Problemzonen“ „Buchtipp: Gentrifidingsbums.“ weiterlesen
Slowman Rach.

You can’t call him slow: Christian Rach, star cook from Hamburg, toured in recent years relentlessly in the German province of the country and helped restaurant owners to flavor their daily business again. With new recipes for food and marketing, often á la (last) minute before the business-soufflé fell apart. With his new initiative he seems to slow down at least geographically: Yesterday his new, weekly TV soap „Rachs Restaurant School“ started on RTL Germany, the set is located in the „Slowman Rach.“ weiterlesen
Schmuckpunkte in Düsseldorf.

Parallel zu den bereits etablierten Kunstpunkten, an denen Düsseldorfer Künstler an einem Wochenende ihre Ateliers für Neugierige öffnen, finden in diesem Jahr erstmalig die Schmuckpunkte statt. Am 28. und 29. August 2010 sind im Süden der Stadt „Schmuckpunkte in Düsseldorf.“ weiterlesen
Opening Ceremony, Tokyo.

Opening Ceremony in Tokyo ist ein konzeptuelles Kaufhaus im Tokyoter Shibuya Bezirk, sozusagen ein Concept Department Store auf 8 Etagen. Als erste Außenstelle außerhalb der Vereinigten Staaten basiert das japanische Konzept auf einer Idee, die auf der letzjährigen Eröffnungsfeier des Opening Ceremony Stores in Los Angeles geboren wurde: Die Boutique als „Mini-Mall“. Man arbeitet mit Designern zusammen und schafft individuelle Markenwelten als Shop-in-Shops unter einem Dach.

Soweit, so bewährt zunächst. Allerdings ist der kreative Anspruch hier bemerkenswert höher als z.B. bei den hiesigen Bekleidungshäusern, die ihre eigene Identität zugunsten der Markenshops an der Garderobe abgegeben haben. Hier ist klar, wo man sich befindet und man spürt, daß diese Kreativität allein der „Dachmarke“ Opening Ceremony zu verdanken ist. So kann Opening Ceremony Tokio als eine Totalrevision „Opening Ceremony, Tokyo.“ weiterlesen
Frozen Kö Flashmob.
Gestern, punkt 16 Uhr auf der Düsseldorfer Königsallee: 2545 Menschen halten inne, frieren sich für 5 Minuten ein. Hätten die Duisburger Raver das „Frozen Kö Flashmob.“ weiterlesen
Grocery Store Musical
Glore in Hamburg.

Dass auch Ladenkonzepte, die ausschliesslich ökologische und faire Mode führen, erfolgreich mit Filialen expandieren können, zeigt wieder einmal Glore. Ursprünglich in Nürnberg gestartet, in einer Nebenstrasse der Altstadt (buchstäblich im Schatten des Stammhauses von old-school Wöhrl), ist Glore mittlerweile auch „Glore in Hamburg.“ weiterlesen
