Comme des Garcons Trading Museum.

Foto: Wallpaper

Diese Marke hat keine Webseite. Braucht sie auch nicht, denn sie geht raus. In den 90ern erfand Rei Kawakubo für ihr Label Comme des Garcons die Guerilla-Stores, nun hat sie in Tokyo ein eigenes „Trading Museum“ eröffnet und damit tiefgestapelt ein neues Zeichen im Handel gesetzt, ähnlich einer Kunst-Retrospektive á la „Picasso und seine Zeitgenossen“. „Comme des Garcons Trading Museum.“ weiterlesen

Der Berlinomat-Automat.

Foto: morgenpost.de

Berlins OB Klaus „Wowi“ Wowereit ließ es sich nicht nehmen, ihn am Mittwoch persönlich mit viel Tam-Tam einzuweihen: Den ersten Berlinomat, der seinen Namen wirklich verdient. Er steht am Hauptbahnhof der Hauptstadt und weitere sollen ihm folgen, zunächst am Flughafen Tegel und in der Friedrichstraße, später auch an neuralgischen Punkten in ganz Deutschland. Eines Tages vielleicht sogar in Tokyo.

Berlinomat betreibt seit 2003 erfolgreich einen gleichnamigen Concept Store im Bezirk Friedrichshain, nun wollen die Gründer Theresa und Jörg Wichmann ihre Plattform für junge Berliner Designer mit dem Automaten weiter ausrollen. 42 Produkte enthält der mit High-Tech gespickte Kiosk, zum Preis von 7,90 bis 59,90 Euro. Darunter lokale Labels wie „Der Berlinomat-Automat.“ weiterlesen

Anthropologie in London.

Foto: Peter Schmies

Was vor 18 Jahren als kleiner Laden in Wayne/Pennsylvania, USA begann ist heute eine international agierende Lifestyle-Marke: Anthropologie steht damals wie heute für (weibliche) Individualität und schafft es trotz Filialisierung, diesem Ideal treu zu bleiben. Die Macher wünschen sich, daß man das Gefühl hat, nach Hause zu kommen, wenn man die Stores betritt.

Foto: Peter Schmies

Der Laden in Londons Regent Street ist ein solcher Ort: Überall kreative Bühnenbilder, wie zufällig arrangiert, „Anthropologie in London.“ weiterlesen

Lucien Pellat-Finet in Osaka.

Foto: Lucien Pellat-Finet

Er macht sündhaft teure Mode aus Kaschmir, in unverschämt hoher Qualität, kaum erschwinglich und nur für wenige erstrebenswert. Diese Nischen-Kombination ist zumindest einzigartig und Lucian Pellat-Finet offenbar gänzlich unbeeindruckt von neuer alter Wertekultur wie Preiswürdigkeit, -transparenz und so weiter und so weiter.

Foto: Lucien Pellat-Finet

Passend zu diesem Lebensideal hat Monsieur nun in Osakas bester Lage einen Laden eröffnet, der allerdings die oben umschriebenen Unzulänglichkeiten proaktiv aufgreift und sich ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit versteht. „Lucien Pellat-Finet in Osaka.“ weiterlesen

Die Karneval-Spezialisten in Rio.

Im historischen Viertel Saara in Rio de Janeiro geht es, wie in der ganzen Stadt, heiss her dieser Tage. Karneval ist angesagt und die meisten der Feiernden dürften sich schon lange um ihr Kostüm gekümmert haben. Kurzentschlossene werden aber noch fündig: Im Saara verkaufen die spezialisierten Läden und Märkte alles was zum Outfit gehört bis Sonntag nacht, 3 Uhr morgens. Die besten Adressen: Babado da … Die Karneval-Spezialisten in Rio. weiterlesen

Bunte Schokowelt in Berlin.

Foto: Ritter Sport

Ritter Sport hat sich in Berlins Mitte ein Denkmal gesetzt. Bezeichnenderweise eröffnete der quadratisch-praktisch-gut-Chocolatier im Herzen der Hauptstadt seine Markendepandance Bunte Schokowelt genau gegenüber vom ewigen Promiwirt Borchardt, unweit vom Gendarmenmarkt.

Auf rund 1.000 qm installierte man mit viel Markenstolz eine eigene Schokowelt, die Einzelhandel mit Bildung, Erlebnis, Gastronomie und Event kombiniert. Zunächst fragt man sich als bummelnder Passant der Friedrichstraße, worum es hier geht und warum es gerade hier gehen soll – schließlich ist das Sortiment (die Schokolade) praktisch überall zu kaufen und, bis auf ein paar exotische Sorten, die beim Discounter nicht „gelistet“ sind, keineswegs so exklusiv wie Hermés oder Emporio Armani, die ihre Stores in Sichtweise haben.

Foto: Ritter Sport

Schnell wird aber klar, dass es in der Bunten Schokowelt um mehr geht. Um eigene Welten, die jedem Zuckermuffel beim bloßen Lesen die Schweissperlen auf die Stirn treiben: Der Laden bietet eigene Bereiche namens Schokopfad, Schokokreation, Schokowerkstatt, Schokoshop, Schokolateria und Schokolounge. „Bunte Schokowelt in Berlin.“ weiterlesen

Slowretail auf der paperworld.

In Frankfurt findet gerade wieder die paperworld-Messe statt. Der Slowretail Initiator Alexander von Keyserlingk wird am morgigen Sonntag im dortigen PBS-Forum sprechen. Thema des Vortrages werden aktuelle Trends im Konsumverhalten, Missverständnisse im Wertesystem zwischen Kunden und Händlern sowie die Einflüsse der LOHAS-Bewegung sein. Es werden Erfolgsbeispiele von Händlern vorgestellt und erläutert, wie diese einzigartige Mehrwerte für ihre Kunden schaffen. Spannend wird sein, welche Schlüsse die … Slowretail auf der paperworld. weiterlesen

Dries van Noten in Antwerpen.

Foto: blogs.lexpress.fr/cafe-mode

Der inflationär bemühte Gattungs-Begriff „Flagship-Store“ ist eigentlich nicht der richtige für manche Läden, die als stolze Botschafter die Fahne für ihr Markenuniversum und ihre Produktwelt hochhalten. Es gibt weltweit nur ein paar Dutzend davon, denen man wirklich ansieht, dass sie ihre ganze eigene Identität entwickelt haben und dadurch faszinieren.

Der Laden des belgischen Designers Dries van Noten in Antwerpen gehört nicht zur Avantgarde der Modetempel, ist kein künstliches Architektenprodukt. Im historischen Kaufmannshaus „Het Modepaleis“, das wie die flandrische Antwort auf New Yorks Flatiron-Building anmutet, hat Herr van Noten seinen ersten Laden vor gut einem Jahrzehnt eingerichtet. „Dries van Noten in Antwerpen.“ weiterlesen

Affentor Frankfurt.

In der Manufaktur Affentor in Frankfurt entstehen kultverdächtige Taschen – und zugleich Chancen für langzeitarbeitslose Frauen, wieder ins Berufsleben einzusteigen. Ursprünglich am Affentorplatz in Sachsenhausen namensprägend gegründet, werden heute im Showroom an der Fahrgasse die handgefertigten Taschen der Limited- und Goldedition sowie Accessoires angeboten. Die verwendeten Stoffe stammen ausschließlich von Kleinhändlern aus der Region, sind meist Restposten und gerne ökologisch. In der Manufaktur können Frauen … Affentor Frankfurt. weiterlesen

Das Apfelparadies in Düsseldorf-Wittlaer.

Foto: apfelparadies.com

In der dritten Generation betreibt Familie Schumacher im beschaulichen Düsseldorfer Vorort Wittlaer ihr Apfelparadies, das aber tatsächlich inhaltlich weit über die namensgebende Bestimmung hinaus geht. Im kleinen Hofladen vermutet man nicht, dass der Familienbetrieb mittlerweile 40 Hektar Anbaufläche mit 100.000 Obstbäumen und -sträuchern umfasst. „Das Apfelparadies in Düsseldorf-Wittlaer.“ weiterlesen