Backstubenfest bei Graff in Frankfurt.

Foto: Confiserie Graff

Seit fünf Jahren befindet sich Frankreich in Rödelheim, zumindest für Genießer und Leckermäuler. Im November 2004 war es, als die Frankfurter Konditormeisterin Regina Graff hier ihre kleine, feine Confiserie-Chocolaterie-Pâtisserie eröffnete und die Frankfurter auf den Geschmack ihrer einzigartigen Törtchen brachte. Statt der herkömmlichen Kuchen- oder Tortenstücke gab es bei ihr als einer der ersten im Rhein-Main-Gebiet Petits Gâteaux: Kleine, kunstvoll verzierte und wunderbar schmeckende Sahne-Mousse-Törtchen wie man sie sonst nur in Frankreich oder Luxemburg kannte. Natürlich aus eigener Herstellung, wie übrigens alles, was man in der kleinen, feinen Manufaktur kaufen kann.

Anlässlich ihres fünfjährigen Jubiläums lädt Regina Graff alle Kunden und Interessierten am 21.11.2009 ab 14 Uhr zu einem voradventlichen Backstubenfest in die Eschborner Landstraße 144 in Frankfurt-Rödelheim ein. „Backstubenfest bei Graff in Frankfurt.“ weiterlesen

Manufactum in Frankfurt.

Foto: Manufactum

Am Ende ging es ganz schnell: Nach jahrelanger Suche nach geeigneten Räumen für ein Warenhaus in Frankfurt wurde Manufactum nun fündig und hat in nur wenigen Wochen sein neues Domizil bezogen. Im neuen Opernturm gegenüber der Alten Oper hat sich das Waltroper Versandhaus seit heute auf rund 1.100 qm eingerichtet. Das Podiumgebäude des neuen Hochhausprojektes bietet lichte Höhen, gute Sicht- und Erreichbarkeit und wird den manufactumeigenen Ansprüchen an Qualität und Werthaltigkeit gerecht. Mit dabei ist auch ein brot & butter-Laden, der das lukullische Angebot der Fressgass‘ in Sichtweite manufakturiell bereichern will. „Manufactum in Frankfurt.“ weiterlesen

Eine Zeitkonserve: Die Konditorei Hollhorst.

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Foto: http://www.haraldschroeder.de

Aus dem Buch „Zeitkonserven – Frankfurter Traditionsgeschäfte“.

„Drei Stückscher Radanekuchen, bitte schön!“ Sorgfältig und vorsichtig wie eine Kostbarkeit packt der ältere Herr den Kuchen ein. „Schon als Kind hab ich den am liebsten gegessen, aber seit die Mutter tot ist, backt ihn keiner mehr, und mir ist nicht bekannt, dass es Radanekuchen außer beim Hollhorst noch woanders gibt. Jedenfalls nicht so gut.“ Um seine Lust zu stillen, fährt der rüstige Mittsiebziger zweimal im Monat von Dreieich nach Frankfurt. „Dann hat der süße Zahn wieder seine Ruh“, sagt er. Der so gelobte Kadanekuchen heißt eigentlich Rodonkuchen. Dahinter verbirgt sich ein Napfkuchen aus gerührtem Hefeteig, mit Sultaninen und Korinthen gebacken und mit Puderzucker bestäubt. Nichts Aufregendes, aber ehrlich im Geschmack. Genau das scheint das Ausschlaggebende zu sein. „Wir haben viele solcher Kunden“, sagt Manfred Anderlohr. Noch. „Eine Zeitkonserve: Die Konditorei Hollhorst.“ weiterlesen

Am Kräutergarten in Zons.

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Foto: Am Kräutergarten in Zons

Ein überzeugendes Beispiel für entschleunigten Einzelhandel ist das Lädchen Am Kräutergarten in Zons, einer mittelalterlichen Kleinstadt auf halbem Weg zwischen Köln und Düsseldorf. Das Ehepaar Schmalenbrock hat seinen Laden im Frühjahr 2009 direkt am zentralen Schlossplatz in denkmalgeschützten Gemäuern eröffnet, als sich dort die Gelegenheit einer Nachmiete bot. Nach kürzester Zeit bereits war der Laden ein wirtschaftlicher Erfolg – dies hat selbst die Eigentümer überrascht, die sich auf eine längere Anlaufphase eingestellt hatten.
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Mutterland goes Pop-Up.

Der Hamburger Spezialist für entschleunigte Feinkostlebensmittel Mutterland hat im Hanseviertel einen temporären Weihnachtsladen ist eröffnet. Seit dem 2. November bis zum Jahresende kann man die diesjährigen Geschenke für sich und die liebe Verwandtschaft auch außerhalb des Stammhauses im Bezirk St. Georg zusammentragen. Wo genau? Direkt gegenüber vom Schreibwarenklassiker Schacht & Westerich. Im Mutterland-Angebot sind u.a. riesige Schokoladen-Weihnachtsmänner, winterliche Teesorten und Adventskalender, die alle Mitbewohner neidisch … Mutterland goes Pop-Up. weiterlesen

Eataly in Turin.

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Foto: Eataly

Eataly ist ein ehrgeiziges Projekt, welches mit Unterstützung der Italienischen Stadt Turin und der Region Piemont im Vertrieb qualitativ hochwertiger Lebensmittel seit 2007 einen völlig neuen Weg einschlägt. Schlüsselbegriffe sind dabei Nachhaltigkeit, Verantwortung und Miteinander. Drei Jahre Vorarbeit waren nötig um das Konzept zu entwickeln, die Produkte auszuwählen und die Lieferanten ausfindig zu machen. Ausserdem galt es, die ehemahlige Vermouth-Manufaktur Carpano in der Turiner Via Nizza, die hier noch bis Mitte der 80er Jahre aktiv war, grundlegend zu sanieren. „Eataly in Turin.“ weiterlesen

Köhne in Münster.

…und die beste Currywurst gibt’s wieder bei Hans-Peter Köhne (und seinen Damen), derzeit auf dem Weihnachtsmarkt in Münster. Finden andere auch. Und natürlich verkauft er die Bratwürste auch ohne Curry. Und es gibt genug für alle… Hier finden die geneigten Leser von Dialogen über die Currywurst-Religion gutes Futter. Und hier gibt es leckere Kollegen in Essen zu essen, allerdings heißen sie dort: „Gebundenes vom Schwein an … Köhne in Münster. weiterlesen