Der Pavillon des Herrn.

Stephan Görner hat in entschleunigter Frankfurter Citylage einen historischen Pavillon zum kompetenten Kleinod der anspruchsvollen Männer-Bekleidung nach Mass umgewidmet. Unweit der Alten Oper im Westend präsentiert er seinen Kunden über 3.000 Stoffe der exklusivsten Webereien wie Scabal, Holland & Sherry, Cerruti, Zegna oder Dormieul. Görner lässt seine Maßkonfektion von dem Brüsseler Premiumanbieter Scabal fertigen, der seine Produktionsstätte in Saarbrücken hat. Außerdem bietet er die komplett … Der Pavillon des Herrn. weiterlesen

Kauf Dich Glücklich.

Andrea und Christoph zu Filialisten zählen zu wollen wäre grundfalsch. Der einstige Independent Store Kauf Dich Glücklich aus dem Berliner Prenzlauer Berg-Kiez hat allerdings mittlerweile 5 weitere Glücksorte in Deutschland eröffnet. So gibt es einen zweiten Laden in Berlin (an der „Castingallee„) sowie je einen in Hamburg, Bremen, Münster und Stuttgart. Alle haben gemeinsam, dass sie sich keineswegs gleichen und dennoch innig miteinander sind. Angeboten … Kauf Dich Glücklich. weiterlesen

Weihnachtsmärkte, historisch.

Foto: weihnachtsmarkt-deutschland.de

Nun beginnt wieder die Saison der Weihnachtsmärkte, kaum ein Marktplatz, der ohne eine Ansammlung heimelig verbrämter Buden und Stände auskommt. Wieviele dieser Orte gebündelter Romantik und persiflierter heiler Welt kann man als eher puristisch veranlagter Neuzeitler in vier Wochen ertragen? Die Wahl des einzig wahren Weihnachtsmarktes fällt daher schwer. Wahrscheinlich ist es das Beste, man gibt sich und seinen Lieben einmal die komplette Ladung und ist dann bis auf weiteres, idealerweise für ein Jahr, an Stimmung und Harmonie randvoll angereichert. Quasi wie Obelix, der als Kind in den Zaubertrank fiel und seither davon zehrt. „Weihnachtsmärkte, historisch.“ weiterlesen

ARTVENT im Schloss Herten.

Foto: roecken-kultur.de/artvent

Zum 13. Mal heißt es am 29. November 2010 in den Sälen des Hertener Schlosses wieder “ARTVENT – Geschenke für Alle”. Jährlich finden über 1.000 Besucher den Weg zu dieser außergewöhnlichen Verkaufsausstellung, unter ihnen auch Galeristen und Einkäufer des Einzelhandels. 30 Aussteller/innen präsentieren den Besuchern exklusives, und gutes Kunsthandwerk und Design: „Weihnachtsgeschenke“ der besonderen Art in einer besonderen Atmosphäre. „ARTVENT im Schloss Herten.“ weiterlesen

Neue Studie: sales design.

Bild: Zukunftsinstitut

Das längst renommierte Zukunftsinstitut legt nun eine Studie vor, die im Untertitel bereits den Anspruch an die eigene Aufklärung beschreibt: „sales design – Vom Point-of-Sale zum Point-of-Interest„. Die Studie richtet sich an alle, die tiefer in die Welt des spannenden Handels und seiner Geheimnisse eintauchen möchten. Tatsächlich ist es heute oft das besagte Interesse, dass die Kunden an den uniformen Verkaufspunkten verlieren und so ist es nicht erstaunlich, geradezu fortschrittlich und zukunftsweisend, vor allem aber wertewandelkonform, dass sogar die Zukunftsforscher den entschleunigten Handel wieder entdecken. „Neue Studie: sales design.“ weiterlesen

Wir sind was wir tun.

Das englische Web-Portal We Are What We Do ist eine Plattform für die Verantwortung jedes Einzelnen und seiner Taten. Es will nichts geringeres als einen Beitrag zur Weltverbesserung leisten, Denkanstösse liefern und Gemeinschaften bilden. Gegründet wurde es vom Sozialarbeiter David Robinson, der mit Community Links zuvor ein lokales, soziales Hilfsnetzwerk in London geschaffen hatte. Auf We Are What We Do sind inzwischen 390 verschiedene Aktionen … Wir sind was wir tun. weiterlesen

Backstubenfest bei Graff in Frankfurt.

Foto: Confiserie Graff

Seit fünf Jahren befindet sich Frankreich in Rödelheim, zumindest für Genießer und Leckermäuler. Im November 2004 war es, als die Frankfurter Konditormeisterin Regina Graff hier ihre kleine, feine Confiserie-Chocolaterie-Pâtisserie eröffnete und die Frankfurter auf den Geschmack ihrer einzigartigen Törtchen brachte. Statt der herkömmlichen Kuchen- oder Tortenstücke gab es bei ihr als einer der ersten im Rhein-Main-Gebiet Petits Gâteaux: Kleine, kunstvoll verzierte und wunderbar schmeckende Sahne-Mousse-Törtchen wie man sie sonst nur in Frankreich oder Luxemburg kannte. Natürlich aus eigener Herstellung, wie übrigens alles, was man in der kleinen, feinen Manufaktur kaufen kann.

Anlässlich ihres fünfjährigen Jubiläums lädt Regina Graff alle Kunden und Interessierten am 21.11.2009 ab 14 Uhr zu einem voradventlichen Backstubenfest in die Eschborner Landstraße 144 in Frankfurt-Rödelheim ein. „Backstubenfest bei Graff in Frankfurt.“ weiterlesen

Manufactum in Frankfurt.

Foto: Manufactum

Am Ende ging es ganz schnell: Nach jahrelanger Suche nach geeigneten Räumen für ein Warenhaus in Frankfurt wurde Manufactum nun fündig und hat in nur wenigen Wochen sein neues Domizil bezogen. Im neuen Opernturm gegenüber der Alten Oper hat sich das Waltroper Versandhaus seit heute auf rund 1.100 qm eingerichtet. Das Podiumgebäude des neuen Hochhausprojektes bietet lichte Höhen, gute Sicht- und Erreichbarkeit und wird den manufactumeigenen Ansprüchen an Qualität und Werthaltigkeit gerecht. Mit dabei ist auch ein brot & butter-Laden, der das lukullische Angebot der Fressgass‘ in Sichtweite manufakturiell bereichern will. „Manufactum in Frankfurt.“ weiterlesen

Gilded Age aus New York.

Foto: Gilded Age

Hier wird zur Abwechslung mal ein entschleunigtes Fashion-Label aus New York vorgestellt: Gilded Age. Dort lässt man die Kleidung der Zünfte im Amerika des 19. Jahrhunderts authentisch wieder aufleben. Die Marke fertigt Bekleidung für Männer und Frauen, die seinerzeit rein praktische Funktionen zu erfüllen hatte.

Massenproduktion kannte man nicht und Gilded Age nutzt rare Fertigungstechniken, z.B. „Hung Up“-Strickmaschinen, die von 1870 bis in die 60erJahre des 20. Jahrhunderts genutzt wurden. „Gilded Age aus New York.“ weiterlesen

Eine Zeitkonserve: Die Konditorei Hollhorst.

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Foto: http://www.haraldschroeder.de

Aus dem Buch „Zeitkonserven – Frankfurter Traditionsgeschäfte“.

„Drei Stückscher Radanekuchen, bitte schön!“ Sorgfältig und vorsichtig wie eine Kostbarkeit packt der ältere Herr den Kuchen ein. „Schon als Kind hab ich den am liebsten gegessen, aber seit die Mutter tot ist, backt ihn keiner mehr, und mir ist nicht bekannt, dass es Radanekuchen außer beim Hollhorst noch woanders gibt. Jedenfalls nicht so gut.“ Um seine Lust zu stillen, fährt der rüstige Mittsiebziger zweimal im Monat von Dreieich nach Frankfurt. „Dann hat der süße Zahn wieder seine Ruh“, sagt er. Der so gelobte Kadanekuchen heißt eigentlich Rodonkuchen. Dahinter verbirgt sich ein Napfkuchen aus gerührtem Hefeteig, mit Sultaninen und Korinthen gebacken und mit Puderzucker bestäubt. Nichts Aufregendes, aber ehrlich im Geschmack. Genau das scheint das Ausschlaggebende zu sein. „Wir haben viele solcher Kunden“, sagt Manfred Anderlohr. Noch. „Eine Zeitkonserve: Die Konditorei Hollhorst.“ weiterlesen