Buchtipp: Marktplätze der Welt.

Foto: editionpanorama.com

Der Bildband Marktplätze der Welt zeigt Impressionen der unterschiedlichsten Handelsorte weltweit. „Der Blick geht dabei nicht nur auf das bunte Kaleidoskop der Warenwelt, sondern hält auch fest, welches soziale Ereignis in der jeweiligen Handelskultur zu entdecken ist. Denn jenseits der anonymen Discounter, in denen Waren als normierte Massenprodukte angeboten werden, spielt sich auf Märkten häufig ein lebendiges Geschehen ab, das kein Supermarkt dieser Welt ersetzen kann“, so ein Auszug aus dem Klappentext des Verlags. „Buchtipp: Marktplätze der Welt.“ weiterlesen

Der Slowretail Kalender 2012.

Es ist soweit, der Slowretail Kalender 2012 ist da. Im A3-Format, ganz in schwarz, bilingual deutsch/englisch – und natürlich randvoll mit zwölf einzigartigen Slowretailern dieser Welt. Es gibt den Kalender nur in kleiner Auflage und nicht offiziell zu kaufen. Seine Entstehung des Kalenders wurde auch in diesem Jahr von den Freunden und Retail-Fans des Team Retail Excellence gefördert, vielen Dank! Der Slowretail Kalender 2012. weiterlesen

Voo in Berlin-Kreuzberg.

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Ein gänzlich neuer Hotspot in Berlin’s Concept Store-Szene ist Voo in Kreuzberg. In einem Hinterhaus-Loft in der Oranienstrasse versammeln die Gründer allerlei, erfreulich erschwingliche, Mode-Labels mit Sinn für Qualität. Keine one-hit-wonder soll es hier geben sondern vertrauenswürdige Marken mit Potenzial und einem nachvollziehbaren Preis-Leistungs-Verhältnis. Ausserdem Bücher, Geschenke, ein Café… So flanscht man hier den Kreuzbergern keinen Luxus-Tempel in den Kiez „Voo in Berlin-Kreuzberg.“ weiterlesen

Die Zeitung ‚retail intrapreneur‘.

Foto: Slowretail

In den letzten Wochen hatte ich (bisweilen auf Kosten der Schlagzahl hiesiger neuer Blogbeiträge) regen Anteil an der Konzeption und Redaktion einer völlig neuen Zeitung namens ‚retail intrapreneur‘, die sich mit einem, nach wie vor und nicht nur in der Handelslandschaft vernachlässigten, Management-Trend befasst: Dem Intrapreneurship (hier die eher dürftige Wikipedia-Definition des Begriffes). Sozusagen als Initiative für eine „slow-bewusste“ Art des Umgangs mit engagierten Mitarbeitern.

Mit meinen Freunden und Unternehmensentwicklern des Team Retail Excellence entwickelten wir aus eigener Überzeugung für die Sache eine eigene Zeitung, die den Entscheidern im Handel mutmachen soll, ihren Mitarbeitern mehr Verantwortung und Eigeninitiative anzuvertrauen.

Von 3,6 Mio. Beschäftigten im deutschprachigen Einzelhandel stufen allein in Deutschland 42 % ihre beruflichen Chancen als „eher schlecht“ ein. Nur 17 % können sich aber den Schritt in die eigene Selbständigkeit vorstellen. Folglich gibt es Millionen von potenziellen Intrapreneuren, die uns täglich in den Läden, Kaufhäusern und Shoppingmalls aller Art begegnen. Dies nicht selten ausgebremst, kaltgestellt, ritualisiert.

In der Zeitung ‚retail intrapreneur‘ stellen wir auf 20 großformatigen Seiten Beispiele für gelungenes Intrapreneurship vor. Wir interviewen z.B. Jochen Zeitz, den heutigen CEO von Puma, „Die Zeitung ‚retail intrapreneur‘.“ weiterlesen

Buchtipp: Schöne Geschäfte (in Hamburg).

Foto: Junius Verlag

In bester Slowretail Tradition aus hanseatischer Sicht ist gerade das Buch „Schöne Geschäfte – Außergewöhnliche Läden in Hamburg“ im Junius Verlag erschienen.

Vorwort aus dem Buch:

„Renditedruck? Verdrängungswettbewerb? Filialisierung? Für die Hamburger Geschäfte in diesem Bildband ist das kein Thema, denn sie haben ein konkurrenzloses Angebot und ihre Inhaber und Inhaberinnen sind niemandem Rechenschaftspflichtig außer sich selbst. Mit Originalität, kompromissloser Spezialisierung, handwerklichem Können und ästhetischem Eigensinn schlagen diese neuen und alteingesessenen Hamburger Geschäfte den Gesetzen des Einzelhandels ein Schnippchen. So unterschiedlich die Läden auch sind, eins unterscheidet den Porzellandoktor, den Tropenausstatter genauso wie den „Buchtipp: Schöne Geschäfte (in Hamburg).“ weiterlesen

Buchtipp: Gentrifidingsbums.

Foto: edition-nautilus.de

Danke, Spiegel Online, für die Rezension des Buches „Gentrifidingsbums oder eine Stadt für alle“ von Christoph Twickel. Der Autor schreibt sonst u.a. für brandeins und die Frankfurter Sonntagszeitung und gibt hier der Urbanität unserer Städte eine seltene Lobby: An jenen ihrer Stellen nämlich, die sonst von Stadtplanern gerne als „Problemzonen“ „Buchtipp: Gentrifidingsbums.“ weiterlesen

Selexyz Dominicanen in Maastricht.

Für den Sonntagsausflug: Der Buchladen Selexyz Dominicanen hat sein Domizil in einer Dominikaner-Kirche im Herzen von Maastricht gefunden. Spektakuläre Einrichtung und professionelles Licht gestalten die 1.200 ansonsten naturbelassenen Quadratmeter in eindrucksvoller Weise. Und im Café im einstigen Altarbereich lässt es sich bestens über Gott und die Welt der Bücher philosophieren. Selexyz Dominicanen, Dominikanerstraat 1, 6211 Maastricht. (auch) Sonntags geöffnet, von 12 bis 17 Uhr. Selexyz Dominicanen in Maastricht. weiterlesen

Die Buchhandlung Proust in Essen.

Die Buchhandlung Proust in der diesjährigen Kulturhauptstadt Essen ist höchst lebendiges Beispiel für moderne Einzelhandelskultur. Sie bricht mit der Vorstellung, dass allein die große Auswahl zählt und führt z.B. der Mayerschen und Thalia überzeugend vor Augen, dass die Begeisterung und Pflege der eigenen Klientel eine Herzensangelegenheit von Mensch zu Mensch ist. Dabei beweist sie auch, dass individueller Buchhandel nichts mehr hat vom verstaubten Antiquariats-Dünkel und stellt sich optisch und inhaltlich erfrischend modern dar.

Foto: http://www.peter-stockhausen.de

Die Stärken des inhabergeführten Handels werden konsequent gelebt: „Die Buchhandlung Proust in Essen.“ weiterlesen

Eine Zeitkonserve: Schambach Berufskleidung.

Foto: http://www.haraldschroeder.de

Aus dem Buch „Zeitkonserven – Frankfurter Traditionsgeschäfte“.

„50 Jahre und zehn Monate.“ Die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen. Die Frage war nicht, wie alt Christa Kolb ist, sondern wie lange sie schon bei der Firma Schambach angestellt ist. Sie sei direkt nach der Volksschule in das traditionsreiche Fachgeschäft an der Konstablerwache gekommen und habe da ihre Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann begonnen. „Die Bezeichnung Einzelhandelskauffrau gab es zu der Zeit noch nicht“, erinnert sich die heute 65-Jährige.

Gelernt habe sie noch beim alten Herrn Schambach, dem Vater von Hannelore Schambach, die leider im Januar 2009 verstorben ist. Frau Kolb ist sichtlich gerührt vom Verlust ihrer Chefin. „Wir sind alle sehr, sehr traurig, dass sie nicht mehr unter uns ist“, sagt sie. Sie zieht die Trauerkarte, die vor ihr auf dem Schreibtisch steht, näher heran. „Das ist sie.“ Sogleich verbessert sich Frau Kolb. „War sie.“ „Eine Zeitkonserve: Schambach Berufskleidung.“ weiterlesen

Tante Emma online.

„Das World Wide Web bringt Tante Emma zurück“ schreibt Thomas Knüwer in seinem Essay „Sehnsucht nach Tante Emma“, kürzlich im Handelsblatt erschienen. „Nach ihr sehnen sich viele Menschen zurück. Ja, sehnen. Das Wort fällt fast immer, geht es um Einkaufserlebnisse und Dienstleistungsqualität. Sehnsucht – nicht nur nach einer älteren Dame hinter der Ladentheke, sondern vor allem nach dem, was sie verkörpert. Tante Emma kannte diejenigen, … Tante Emma online. weiterlesen

Eine Zeitkonserve: Angel Bär.

Foto: http://www.haraldschroeder.de

Aus dem Buch „Zeitkonserven – Frankfurter Traditionsgeschäfte“.

Dass Bären gute Fischer sind, ist allseits bekannt. Man denke nur an die Grizzlybären in Nordamerika, die in reißenden Flüssen die fettesten Lachse fangen.

Aber auch in Frankfurt gibt es einen Bären, der sich aufs Angeln spezialisiert hat- und das schon seit dem Ersten Weltkrieg. „Wann genau der Laden eröffnet wurde, ist unbekannt. Die Unterlagen sind während des Zweiten Weltkriegs verbrannt. Meine Familie führt die Geschäfte jedoch seit knapp 30 Jahren“, sagt Jörg Kraft.

Er selbst hat den Laden vor 16 Jahren von seinen Eltern übernom­men. „Mein Vater ist ein begeisterter Angler, aber dass er einmal für seine Familie die Brötchen mit seinem Hobby verdienen würde, das hat er sich auch nicht erträumt“, erzählt der 40-Jährige. Doch dann habe sich dem gelernten Restaurator 1980 die Gelegenheit geboten, das Angelfachgeschäft in der Braubachstraße zu über­nehmen. Und die Chance habe der Vater ergriffen. „In einer Kneipe haben sich mein Vater und der Vorbesitzer per Handschlag ge­einigt. Das ging damals noch“, sagtJörg Kraft. Denn damals habe noch das Wort gezählt. „Eine Zeitkonserve: Angel Bär.“ weiterlesen

Neue Studie: sales design.

Bild: Zukunftsinstitut

Das längst renommierte Zukunftsinstitut legt nun eine Studie vor, die im Untertitel bereits den Anspruch an die eigene Aufklärung beschreibt: „sales design – Vom Point-of-Sale zum Point-of-Interest„. Die Studie richtet sich an alle, die tiefer in die Welt des spannenden Handels und seiner Geheimnisse eintauchen möchten. Tatsächlich ist es heute oft das besagte Interesse, dass die Kunden an den uniformen Verkaufspunkten verlieren und so ist es nicht erstaunlich, geradezu fortschrittlich und zukunftsweisend, vor allem aber wertewandelkonform, dass sogar die Zukunftsforscher den entschleunigten Handel wieder entdecken. „Neue Studie: sales design.“ weiterlesen