Der Pavillon des Herrn.

Stephan Görner hat in entschleunigter Frankfurter Citylage einen historischen Pavillon zum kompetenten Kleinod der anspruchsvollen Männer-Bekleidung nach Mass umgewidmet. Unweit der Alten Oper im Westend präsentiert er seinen Kunden über 3.000 Stoffe der exklusivsten Webereien wie Scabal, Holland & Sherry, Cerruti, Zegna oder Dormieul. Görner lässt seine Maßkonfektion von dem Brüsseler Premiumanbieter Scabal fertigen, der seine Produktionsstätte in Saarbrücken hat. Außerdem bietet er die komplett … Der Pavillon des Herrn. weiterlesen

Gilded Age aus New York.

Foto: Gilded Age

Hier wird zur Abwechslung mal ein entschleunigtes Fashion-Label aus New York vorgestellt: Gilded Age. Dort lässt man die Kleidung der Zünfte im Amerika des 19. Jahrhunderts authentisch wieder aufleben. Die Marke fertigt Bekleidung für Männer und Frauen, die seinerzeit rein praktische Funktionen zu erfüllen hatte.

Massenproduktion kannte man nicht und Gilded Age nutzt rare Fertigungstechniken, z.B. „Hung Up“-Strickmaschinen, die von 1870 bis in die 60erJahre des 20. Jahrhunderts genutzt wurden. „Gilded Age aus New York.“ weiterlesen

Extrafein in Berlin.

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Foto: Wallpaper

„Mode soll sexy sein, wie der Anblick eines perfekten, blutig gebratenen Steaks. In den neuen Räumen kommt die Exklusivität unseres Angebotes erst richtig zur Geltung“. Mit dem Umzug von der Kastanienallee in die „Alte Fleischerei“ in der Torstraße 116 in Berlin-Mitte bewahren die Inhaber des Concept Store Extrafein, Ron Siedner und Frank Scheunemann, eine der letzten authentischen Locations des Szene-Bezirks vor dem Sanierungstod. Seit der Schließung der ehemaligen Fleischerei dienten die Räumlichkeiten internationalen Kreativen als Werkstätte. Streetart-Künstler wie CBS und Banksy haben hier ihre Spuren auf den Kacheln der Schlacht- und Kühlräume hinterlassen.

„Extrafein in Berlin.“ weiterlesen

Das Phänomen Metzingen.

Metzingen
Foto: OutletCity Metzingen

Früher hiess er firmenintern nur „der Altbau“. Jener aufgebene Produktionsbetrieb, in dem die Hugo Boss AG an ihrem Stammsitz in der schwäbischen Provinz Musterteile, Lagerüberhänge und leicht fehlerhafte Ware verkaufte. Heute ist die ehemalige Uniformfabrik des Gründers Hugo Ferdinand Boss zum weltweit bekannten Modelabel avanciert und eine der stärksten Lifestyle-Marken der Welt. Auf das Städtchen Metzingen, unweit von Stuttgart, hat diese Prominenz gehörig abgefärbt.

Vergoldete Bürgersteige, realisiert mit den Erträgen des Factory Outlet-Tourismus, sucht man im Ort zwar vergebens. „Das Phänomen Metzingen.“ weiterlesen

Ludwig3 in Regensburg (review).

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Foto: Slowretail

Nun ist es vollbracht! Am letzten Wochenende hat Michaela Gielgen ihren Ethical Store Ludwig3 in Regensburg eröffnet – und setzt damit bundesweit Zeichen (Hier geht’s zur Fotogalerie). Der Laden heißt mit vollem Namen „unusual selected green concept store“ und bündelt namenskonform viele ungewöhnliche Labels, die allesamt soziale und ökologische Verantwortung übernehmen. Wie es sich für einen Concept Store gehört, gelten hier keine Branchengrenzen „Ludwig3 in Regensburg (review).“ weiterlesen

Ludwig3 in Regensburg (preview).

Dies ist kein wirklich historisches Foto aber so sah das Ladenlokal von Michaela Gielgen im Dezember 2008 aus. Seit zehn Jahren betrieb sie in bester Lage der historischen, UNESCO-gewürdigten Altstadt von Regensburg einen Bogner-Franchisestore. Allein – ihr fehlte der Glaube und die Lust, dies eine weitere Dekade fortzusetzen. Also wurde der Mietvertrag verlängert, der Franchisevertrag gekündigt und eine neue Ära am prominenten, denkmalgeschützten Standort in … Ludwig3 in Regensburg (preview). weiterlesen

Every day is like sunday in Berlin-Kreuzberg.

Foto: Every day is like sunday
Foto: Every day is like sunday

„Ökomode“, „Organic Fashion“ oder „Green Fashion“. Egal wie man diese Kleidung bezeichnet, sie steht für neue Prioritäten in Nachhaltigkeit und sozialer Verträglichkeit: Sie wird fair hergestellt, ohne Pestizide und unter der Verwendung von Bio-Baumwolle oder anderen korrekten Materialien.

Immer mehr Menschen wollen Ausbeutung, Kinderarbeit oder Umweltverschmutzung nicht mehr durch den Kauf von Discounterkleidung unterstützen. Oder ganz einfach keine Pestizide und ähnliches an ihre Haut lassen. In Berlin-Kreuzberg eröffnete nun ein Concept Store, der ausschließlich „Green Fashion“ und ebensolche Accessoires anbietet. „Everyday is like sunday“ auf der Reichenberger Strasse bietet „Every day is like sunday in Berlin-Kreuzberg.“ weiterlesen

Kleider machen Leute (machen Kleider).

Wie Kleidungsstücke fertigungstechnisch entstehen ist so eine Sache. Oft sind global wirkende Herstellungsketten daran beteiligt und operative Strategen bemühen sich redlich um deren Optimierung. Das Ziel ist zumeist Effizienzsteigerung, Kostensenkung, Automatisierung. Immer häufiger gibt es aber auch Menschen und Institutionen, die den Blick auf die menschliche und ökologische Verantwortung lenken, die die Bekleidungsindustrie in der Gesellschaft trägt. Der Augsburger Hochschulabsolvent Tobias Seemiller hat diese Verantwortung … Kleider machen Leute (machen Kleider). weiterlesen

Die Geburt eines Ethical Concept Store.

Wir konfigurieren uns hier einen idealen Ethical Concept Store, wohlgemerkt: einen real-existierenden Laden, keinen Onlineshop.

Soll heißen: Einen Laden, der ausschließlich faire, ökologische und ethische Produkte des neuen, grünen Lifestyles führt. Und Du bist dabei, wenn Du Deine Idealvorstellungen und Ideen für einen solchen Laden einbringst. Natürlich lebt diese Aktion ausschliesslich von Deinen Ideen und Anregungen, darum:

Nur zu! Schicke Deinen Kommentar am Fuß der Seite und diskutiere gerne auch mit den anderen Teilnehmern. Wir freuen uns auf reichlichen Input und – am Ende der Aktion – idealerweise auf einen wunderbaren, echten Laden. „Die Geburt eines Ethical Concept Store.“ weiterlesen

Green Fashion ohne Ende.

Es ist schon einen Hinweis wert, dass der Christoph (der von der KarmaKonsum-Konferenz) heute postete, dass die Kirsten (die vom Saubere Sachen-Buch und dem Grüne Mode-Blog) eine umfangreiche Listendatei in die Bloggerwelt gestellt hat, auf der über 100 (Hundert!), von ihr aus 450 (Vierhundertfünfzig!) insgesamt existierenden Labels ausgewählten, ökologischen Modemarken aufgelistet sind und die von ihr (der Kirsten) in regelmäßigen Abständen überarbeitet und aktuell gehalten (werden) wird.

Uuuuund, dass der Christoph „Green Fashion ohne Ende.“ weiterlesen

Neue grüne Modemesse thekey.to in Berlin.

Foto: www.hamburg.de
Foto: http://www.hamburg.de

Frans Prins, seit längerem schwer aktiv in Sachen grüner Mode und neuer Ökologie, ruft eine hoffnungsvoll stimmende Messe für ‚organic fashion‘ in Berlin in’s Leben: thekey.to. Zeitgleich mit der neuen Bread & Butter-Messe am ehemaligen Flughafen Tempelhof findet thekey.to Anfang Juli 2009 an noch geheimem Ort in Berlin statt.

Nach den klischeebestätigenden Messe-Peinlichkeiten, die andernorts immer wieder für ökologische und fair gehandelte Mode abgehalten werden, dürfte dieser Event endlich neuen Geist in die Szenerie bringen. Dafür ist es wohl ratsam, die Stricklieseln und ewig gestrigen heraus zu halten: Nur wer den Schlüssel zum Event hat, kommt rein.
„Neue grüne Modemesse thekey.to in Berlin.“ weiterlesen

Coco Lores in Frankfurt am Main.

www.coco-lores.com
Foto: http://www.coco-lores.com

Coco Lores eröffnet am 7. Februar in der Koselstraße 7 in Frankfurt am Main. Neben der eigenen Kollektion für Damen und einer Linie für Herren finden sich bei Coco Lores Mode, Taschen, Gürtel, Schmuck und viele andere Dinge, die das Herz erfreuen. In dem liebevoll renovierten Verkaufsraum sind auch die Kollektionen anderer Frankfurter Labels zu finden: feminine Damenmode von Frank Harling, außergewöhnliche, schmucke und limitierte Stücke von Charlotte am Main, Accessoires und angesagte Ledertaschen von Bea Condé. „Coco Lores in Frankfurt am Main.“ weiterlesen