Slowretail und die Kreativwirtschaft.

Foto: ruhrtriennale.de

Im Rahmen des DesignKiosk Ruhr 2010 findet am Dienstag, den 01.06. im Mülheimer Ringlokschuppen eine Veranstaltung mit dem Thema „Handgemachte Utopie – Eine neue solidarische Ökonomie?“ statt.

Unter diesen Stichworten wollen wir die Rückkehr der qualifizierten Handarbeit im Design an der Schwelle zur volldigitalisierten Gesellschaft und der damit verbundenen Ökonomie thematisieren. Gute Designprodukte zu fairen Preisen von kleinen Anbietern eröffnen neue Geschäftsmodelle und Märkte und krempeln bestehende um. Dazu gibt es Impulsvorträge von „Slowretail und die Kreativwirtschaft.“ weiterlesen

Designkiosk Ruhr startet.

Foto: designkiosk-ruhr.de

Am kommenden Sonntag, 2. Mai, wird in der Bochumer Jahrhunderthalle das Projekt Designkiosk Ruhr 2010 zünftig eröffnet.

Exklusiv für das Projekt wurden ausgewählte Design-Exponate als Edition aufgelegt und sind zwischen dem 2. Mai und 1. August an 30 besonderen Kiosken des Ruhrgebietes zu kaufen. Zu diesem Zweck werden klassische Ruhrgebiets-Kioske durch ein ergänzendes „Shop-in-Shop-System“ zu Designkiosken . Neben der Edition wird es dort zusätzlich „Designkiosk Ruhr startet.“ weiterlesen

Der Arge-Supermarkt.

Heute in Spiegel Online: Das Hamburger Job-Center „Team Arbeit Hamburg“ investiert Millionen in eine deutschlandweit einzigartige Maßnahme zur beruflichen Re-Integration von Arbeitslosen: Im Bezirk Steilshoop trainieren Hartz IV-Empfänger das richtige Arbeitsleben in einem eigenen Attrappen-Supermarkt, der nur für sie existiert – sei es an der Kasse, im Lager, als Einkäufer. Die 6000 Produkte sind nur teilweise echt und werden von aufblasbaren Käselaibern, leeren Fischverpackungen und … Der Arge-Supermarkt. weiterlesen

Patagonia: entschleunigt erfolgreich.

Mit dem Begriff Entschleunigung ist dieser Blog untertitelt. Dazu passt dieses gute Video mit dem Gründer des Sportswear-Labels Patagonia, Yvon Chouinard, der seine Firma konsequent in Richtung sozialer und ökologischer Verantwortung entwickelt hat und selber seine Bedürfnisse auf das Wesentliche reduziert. via KarmaKonsum, danke Christoph. Patagonia: entschleunigt erfolgreich. weiterlesen

Die Stadtgeschwister in Neumünster.

Foto: Stadtgeschwister

Diese fünf sind eigentlich sechs und nicht miteinander verwandt, zumindest nicht familiär. Sie haben sich aus Frust über die Leblosigkeit der Neumünsteraner Handelslandschaft miteinander verbunden und ihre Läden und Kunden vernetzt. Es sind allesamt Geschäftsfrauen, die sich den ewigen Zweiflern in der norddeutschen Provinz mit Erfolg entgegenstellen. „Aus Liebe zum Detail“ untertiteln sie ihre Initiative „Stadtgeschwister„, auch in Anspielung an die weniger gängige Handelsbezeichnung Detailhandel. „Die Stadtgeschwister in Neumünster.“ weiterlesen

Der Laden der Nächstenliebe.

Foto: tt.com

Im Promi-Ort Kitzbühel geben sich die Millionäre die Klinke in die Hand, die Immobilienpreise steigen heftig und ein normales Leben ist für weniger betuchte Ureinwohner nur noch schwer möglich. Nun hat eine Kitzbühlerin (an ihrem 87. Geburtstag) mit Hilfe der Stadt einen Laden eröffnet, der es sozial schwachen Bürgern ermöglicht, Lebensmittel zu vergünstigten Preisen einzukaufen. „Der Laden der Nächstenliebe.“ weiterlesen

Affentor Frankfurt.

In der Manufaktur Affentor in Frankfurt entstehen kultverdächtige Taschen – und zugleich Chancen für langzeitarbeitslose Frauen, wieder ins Berufsleben einzusteigen. Ursprünglich am Affentorplatz in Sachsenhausen namensprägend gegründet, werden heute im Showroom an der Fahrgasse die handgefertigten Taschen der Limited- und Goldedition sowie Accessoires angeboten. Die verwendeten Stoffe stammen ausschließlich von Kleinhändlern aus der Region, sind meist Restposten und gerne ökologisch. In der Manufaktur können Frauen … Affentor Frankfurt. weiterlesen

HaftCouture in Augsburg.

Bild: Haftcouture

Im Januar 2010 öffnet das Bayerische Textil- und Industriemuseum „tim“ in Augsburg seine Pforten. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltungen präsentiert die Deutsche Modeschule München ihre Modenschau. Wenige Tage darauf stellen die „Schneidereibetriebe der bayerischen Justizvollzugsanstalten“ ihre Modelle mit dem ungewöhnlichen Namen „HaftCouture“ vor.

Die Geschichte dieses Unternehmens: Für dieses außergewöhnliche Mode-Ereignis sind außergewöhnliche Modelle gefordert. Schnell war sich die Museumsleitung und die Service- und Koordinierungsstelle der Arbeitsbetriebe der bayerischen Justizvollzugsanstalten einig, in einem kreativen Wettbewerb außergewöhnliche Modelle zu präsentieren, 40 bis 50 Kreationen sollten es schon sein.

Foto: Haftcouture

Der Wettbewerb wurde im Februar 2009 ausgelobt und alle 13.000 Inhaftierten der bayerischen Justizvollzugsanstalten waren zur Teilnahme aufgerufen. „HaftCouture in Augsburg.“ weiterlesen

12.12.09: Erster Carrotmob in Frankfurt.

Der Carrotmob ist eine besondere Form des Smart Mob. Unterstützer werden dazu aufgerufen, bei einem ausgesuchten Laden an einem bestimmten Tag einzukaufen. Der Ladenbesitzer hat zuvor seine Bereitschaft erklärt, einen festgesetzten Teil seines Gewinnes, den er im Rahmen des Carrotmobs erzielt, in eine klimagerechte Sanierung seines Ladens zu investieren. „Wir halten der Wirtschaft die Karotte hin“, so Brad Burton, US-amerikanischer Mitinitiator der mittlerweile weltweit aktiven … 12.12.09: Erster Carrotmob in Frankfurt. weiterlesen

Die Perlfische in Düsseldorf.

Die individuellen Händler und Manufaktur-Ateliers im Düsseldorfer Stadtteil Pempelfort haben sich zu einem kreativen Netzwerk, den Perlfischen, zusammengetan, das sie miteinander verknüpft und gemeinsame Stärke gibt. In diesem Herbst fand erstmalig das nächtliche Perlfischen namens Nightfisch in den Fischgründen statt, ergänzt um den Dayfisch. Aber auch ausserhalb gemeinsamer Events halten die Kreativen in ihrem Quartier zusammen und haben erkannt, dass miteinander mehr Aufmerksamkeit zu erreichen ist. „Die Perlfische in Düsseldorf.“ weiterlesen

Die Chiemgauer Währung.

Bayern sieht sich bekanntlich als Freistaat. Und in der Region Chiemgau hat einer vor einigen Jahren eine eigene Währung eingeführt: den Chiemgauer. Die Initiative fördert den Handel in der Region, teilnehmende Unternehmen werden am Schild „Wir nehmen Chiemgauer“ erkannt. Wer mit dem Chiemgauer bezahlt, unterstützt zudem regionale Projekte, Vereine oder Hilfswerke nach Wahl. 3% Prozent von jedem Kauf werden diesen Einrichtungen von den teilnehmenden Händlern … Die Chiemgauer Währung. weiterlesen

The Long Run.

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Foto: thelongrun.com

Die Verantwortung internationaler Konzerne für die Schonung unserer natürlichen Ressourcen wächst. Immer mehr Unternehmen verordnen sich Nachhaltigkeits-Offensiven, teils konsequent und ernsthaft, teils als Staffage um im Wettbewerb nicht zurückzustehen.

Jede Veränderung, jedes Umdenken braucht Initatoren und Vordenker (besser Vorleber), die in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr als Bessermenschen abgetan sondern als Vorbilder akzeptiert werden.

Jochen Zeitz, Chef der Puma AG, ihrerseits Teil der PPR Holding, hat eine private Stiftung ins Leben gerufen, die sich weltweit für Nachhaltigkeit, Ökologie und soziale Verantwortung einsetzt: The Long Run. „The Long Run.“ weiterlesen