Designers Fair in Köln.

Zum zweiten Mal findet in Köln vom 18. bis 24. Januar die Designers Fair statt, diesmal mit dem offiziellen Segen der Passagen in deren Rahmenprogramm. Im letzten Jahr fanden 2.000 Besucher den Weg in’s RheinTriadem und so stellen in diesem Jahr noch mehr Kreative auf 4.000 qm ihre Entwürfe aus und vor. „Designers Fair in Köln.“ weiterlesen
Der Milchmädchenrechner.
Neues aus dem Antipreneur-Shop: Der Milchmädchenrechner. Artikelbeschreibung: „Damit hat niemand gerechnet: Mit dem Antipreneur Milchmädchenrechner! Für die Freunde von Äpfel und Birnen – einfach für jeden, der es mit dem Genaunehmen nicht so genau nimmt. In Zeiten von Wirtschaftskrise und Milliardenkrediten darf einem der eigene Taschenrechner keinen Strich durch die Rechnung machen. Darum ist der Milchmädchenrechner ideal für alle, die große Summen zu verschleudern haben: … Der Milchmädchenrechner. weiterlesen
Gesucht: die spektakulärsten Flagshipstores der Welt.
Bisher ist dieser Blog für seine Leidenschaft zu individuellen Handelskonzepten bekannt, ob traditioneller Kiosk oder ultramoderner Concept Store, ob temporärer Guerilla-Laden oder alteingesessene, liebgewordene Tante-Emma-Institution. Das wird auch so bleiben, wird aber nach und nach behutsam um eine weitere Dimension spannenden Retails ergänzt: Die Flagshipstores der „grossen“ und kleineren Marken dieser Welt. Dies ist kein stilistischer Bruch der Bestimmung von Slowretail sondern rundet vielmehr das … Gesucht: die spektakulärsten Flagshipstores der Welt. weiterlesen
Loja do Bispo in Sao Paulo.
Ist hier jemand in der Bloggersphäre, der Portugiesisch spricht? Ich werde aus diesem Laden nicht ganz schlau und leider treibt es mich in absehbarer Zeit nicht nach Sao Paulo/Brasilien, um klarer zu sehen. (Immerhin hat man mich mit der Empfehlung über die englische Concept Store-Liste kontaktiert). Loja do Bispo ist, soviel habe ich verstanden, ein wilder Laden mit (Kunst-)Büchern, Kunstwerken, Devotionalien und die Inhaberin Pinky … Loja do Bispo in Sao Paulo. weiterlesen
Eine Zeitkonserve: Schambach Berufskleidung.

Aus dem Buch „Zeitkonserven – Frankfurter Traditionsgeschäfte“.
„50 Jahre und zehn Monate.“ Die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen. Die Frage war nicht, wie alt Christa Kolb ist, sondern wie lange sie schon bei der Firma Schambach angestellt ist. Sie sei direkt nach der Volksschule in das traditionsreiche Fachgeschäft an der Konstablerwache gekommen und habe da ihre Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann begonnen. „Die Bezeichnung Einzelhandelskauffrau gab es zu der Zeit noch nicht“, erinnert sich die heute 65-Jährige.
Gelernt habe sie noch beim alten Herrn Schambach, dem Vater von Hannelore Schambach, die leider im Januar 2009 verstorben ist. Frau Kolb ist sichtlich gerührt vom Verlust ihrer Chefin. „Wir sind alle sehr, sehr traurig, dass sie nicht mehr unter uns ist“, sagt sie. Sie zieht die Trauerkarte, die vor ihr auf dem Schreibtisch steht, näher heran. „Das ist sie.“ Sogleich verbessert sich Frau Kolb. „War sie.“ „Eine Zeitkonserve: Schambach Berufskleidung.“ weiterlesen
Ruhr 2010: Die Hochzeitsmeile in Duisburg.

Das Ruhrgebiet ist in diesem Jahr bekanntlich Kulturhauptstadt Europas. Essen hat als Gewinner des Wettbewerbs alle anderen Städte des Reviers aufgefordert, an den kulturellen Aktivitäten mitzuwirken und so wurde aus „Essen 2010“ nun „Ruhr 2010„. Es bleibt abzuwarten, welche Chancen einer Neu-Positionierung des Images der Region national und international genutzt werden (können).
Slowretail wird die Aufmerksamkeit, die der „Ruhrstadt“ als größter der Deutschen Städte mit 5 Mio. Einwohnern in diesem Jahr zuteil wird, nutzen und über beachtenswerte Handelsbeispiele von dort berichten. Wir starten in Duisburg.
Im Stadtteil Marxloh bündeln sich die Gesellschaften mit Migrationshintergrund geradezu klischeehaft und der nicht gerade besonders weltkulturoffene, reale Spießer-Ruhri macht sich gerne lauthals Sorgen über eine drohende Infiltrierung des Islamismus im Deutschen Pott. „Ruhr 2010: Die Hochzeitsmeile in Duisburg.“ weiterlesen
Feinkost Rogacki in Berlin.
Seit über 80 Jahren rätselt tout (West-)Berlin darüber, wie der Name dieses Ladens eigentlich ausgesprochen wird: Rogakki oder Rogatzki. Dietmar Rogacki, der Chef, sagt dazu: „Sprechen Sie’s doch aus, wie Sie wollen.“. Dieses phonetische Rätsel zieht sich bereits durch seine drei Familiengenerationen, tut der Beliebtheit des Ladens bei seinen qualitätsverwöhnten Kunden aber keinen Abbruch. Die sagen in der Regel einfach beide Versionen, wenn sie Nachbarn … Feinkost Rogacki in Berlin. weiterlesen
Mutterland bleibt im Hanse-Viertel.
Das Hamburger Feinkostgeschäft Mutterland hatte im Dezember letzten Jahres einen temporären Laden in der Hanse-Viertel-Passage an den Großen Bleichen bespielt – offenbar mit soviel Erfolg, dass man nun dort bleibt. Sozusagen als Stiefmutter für alle City-Bummler, die sich nicht in das Mutterhaus am Hauptbahnhof verlaufen (wollen). Geboten werden Slow-Food-Delikatessen, handgeschöpfte Schokolade u.v.m. Das leckere Frühstück mit Backwaren und Kaffee gibt’s aber nach wie vor nur … Mutterland bleibt im Hanse-Viertel. weiterlesen
Walter van Beirendonck baut um.

Zugegeben, wenn einer seinen Laden umbaut, dann ist das sicher nichts Ungewöhnliches und wenn ein H&M, Zara & Co. umbaut ist das wohl kaum eine Erwähnung wert. Bei „walter“ – so heißt der Laden des belgischen Mode-Designers Walter van Beirendonck – ist dies definitiv etwas anderes, denn Walter van Beirendonck hat sicher den aufregendsten Store aller Mode-Designer in Antwerpen. In einer pulsierenden Stadt wie Antwerpen gibt es natürlich Fashion-Stores wie Sand am Meer und gerade die beiden Antwerp Six Kollegen Ann Demeulemeester am Museum der Schönen Künste und Dries van Noten beim Mode Museum um die Ecke sind einen Besuch und einen zweiten Blick immer Wert.
Was den Store von Walter van Beirendonck grundsätzlich von den anderen unterscheidet, ist zum einen die Lage und zum anderen das Konzept. „Walter van Beirendonck baut um.“ weiterlesen
Mut zur Lücke – zwei leere Läden in der Provinz.

Diese beiden Läden stehen leer. Seit zwei Jahren sind die ehemaligen Betreiber ausgeflogen. Der Eckladen rechts war eine Eisdiele (zu) alter Schule, mäßig geführt. Das linke Lokal wurde vom Tratttoria-Wirt Bruno aus Platznot zugunsten eines größeren Ladens am Ort geräumt.
Im Örtchen Lembeck, 5.000 Einwohner, eingemeindet im Kreis Dorsten am nördlichen Rand des Ruhrgebietes (atmosphärisch treffender: im südlichen Münsterland) schauen die Bewohner und Durchreisende nun täglich auf die einzelhändlerische Brache. Trotzdem passiert hier nichts, dabei sind die Chancen groß.
Leere Läden sind wie das unbeschriebene Papier eines Autors, dem nichts einfällt. „Mut zur Lücke – zwei leere Läden in der Provinz.“ weiterlesen
Die Kaffeemanufaktur La Messicana in Modena.

Im Herzen der Emilia Romagna in Italien, wo zahlreiche und weltweit bekannte Genussprodukte wie Parmigiano Reggiano, Lambrusco oder der Aceto Balsamico tradizionale ihren Ursprung haben, ist die familiengeführte Kaffeemanufaktur ‘La Messicana‘ zu Hause. In einer schönen Seitenstrasse der Via Emilia in Modena gelegen befindet sich das Ladenlokal der Kaffeemanufaktur, dessen Wände mit dunkelbraunen Kieselsteinen den Anschein gerösteter Kaffeebohnen erwecken. Im Schaufenster befindet sich ein antiker Trommelröster, denn noch bis vor einigen Jahren wurde der Kaffee im Laden hergestellt, heute wird etwas ausserhalb der Stadt geröstet. „Die Kaffeemanufaktur La Messicana in Modena.“ weiterlesen
Kunsthandel Miri in Berlin.

Auf die richtige Politur kommt es an – und auf das gewisse Gefühl für Möbel. Abet Miri sieht den Tischler noch immer eher als Künstler denn als Handwerker. Und so handelt er auch nicht mit alltäglicher Ware, sondern mit „Alltagskunst“. In einer ehemaligen Tiefgarage in Berlin-Schöneberg stehen im Kunsthandel Miri reihenweise alte Möbel. Die ältesten stammen aus dem 17. Jahrhundert, die jüngsten aus dem späten Jugendstil. „Kunsthandel Miri in Berlin.“ weiterlesen
