Dass es sich mit Bier vortrefflich entschleunigen lässt, ist bekannt. Meistens steht der Grad der Entschleunigung im direkten Verhältnis zur konsumierten Menge der Gerstenkaltschale. Nun tritt ein bereits in sich entschleunigtes Bier den Siegeszug in und aus Berliner Szene-Locations an: Bier. Kein Etikettenschwindel mit Segelschiffen, „Bier.“ weiterlesen
Ok, zugegeben, Namensfindung ist nicht immer einfach und wer das schon das ein oder andere Mal hinter sich gebracht hat, der wird das sicher bestätigen können. Nun denn, so hat sich die Rewe Group dann die Sache recht einfach gemacht und von der Tante das „T“ und von der Emma den ganzen Rest genommen – und fertig ist Temma. Aus meiner Sicht sicher irgendwie gewöhnungsbedürftig. Namen sind ja bekanntlich aber auch Schall und Rauch und schließlich zählen auch vermehrt die inneren Werte, und die können sich bei Temma wirklich sehen lassen.
Foto: temma.de
Das Sortiment ist wirklich schön, wobei selbiges im Prinzip zum Großteil „Standard-Bio-Supermarkt“ Waren enthält, jedoch aufgepeppt durch einige sehr nett gemachte Eigenmarken, mehrheitlich mit regionalem Bezug. Generell haben sich die Macher ernorm viel Mühe gegeben, dass Temma nicht zu biomarktmäßig rüberkommt und das ist ihnen durchaus gelungen. „Neu-Auflage der Tante Emma: Temma in Köln.“ weiterlesen
Ritter Sport hat sich in Berlins Mitte ein Denkmal gesetzt. Bezeichnenderweise eröffnete der quadratisch-praktisch-gut-Chocolatier im Herzen der Hauptstadt seine Markendepandance Bunte Schokowelt genau gegenüber vom ewigen Promiwirt Borchardt, unweit vom Gendarmenmarkt.
Auf rund 1.000 qm installierte man mit viel Markenstolz eine eigene Schokowelt, die Einzelhandel mit Bildung, Erlebnis, Gastronomie und Event kombiniert. Zunächst fragt man sich als bummelnder Passant der Friedrichstraße, worum es hier geht und warum es gerade hier gehen soll – schließlich ist das Sortiment (die Schokolade) praktisch überall zu kaufen und, bis auf ein paar exotische Sorten, die beim Discounter nicht „gelistet“ sind, keineswegs so exklusiv wie Hermés oder Emporio Armani, die ihre Stores in Sichtweise haben.
Foto: Ritter Sport
Schnell wird aber klar, dass es in der Bunten Schokowelt um mehr geht. Um eigene Welten, die jedem Zuckermuffel beim bloßen Lesen die Schweissperlen auf die Stirn treiben: Der Laden bietet eigene Bereiche namens Schokopfad, Schokokreation, Schokowerkstatt, Schokoshop, Schokolateria und Schokolounge. „Bunte Schokowelt in Berlin.“ weiterlesen
In der dritten Generation betreibt Familie Schumacher im beschaulichen Düsseldorfer Vorort Wittlaer ihr Apfelparadies, das aber tatsächlich inhaltlich weit über die namensgebende Bestimmung hinaus geht. Im kleinen Hofladen vermutet man nicht, dass der Familienbetrieb mittlerweile 40 Hektar Anbaufläche mit 100.000 Obstbäumen und -sträuchern umfasst. „Das Apfelparadies in Düsseldorf-Wittlaer.“ weiterlesen
Seit über 80 Jahren rätselt tout (West-)Berlin darüber, wie der Name dieses Ladens eigentlich ausgesprochen wird: Rogakki oder Rogatzki. Dietmar Rogacki, der Chef, sagt dazu: „Sprechen Sie’s doch aus, wie Sie wollen.“. Dieses phonetische Rätsel zieht sich bereits durch seine drei Familiengenerationen, tut der Beliebtheit des Ladens bei seinen qualitätsverwöhnten Kunden aber keinen Abbruch. Die sagen in der Regel einfach beide Versionen, wenn sie Nachbarn … Feinkost Rogacki in Berlin. weiterlesen
Das Hamburger Feinkostgeschäft Mutterland hatte im Dezember letzten Jahres einen temporären Laden in der Hanse-Viertel-Passage an den Großen Bleichen bespielt – offenbar mit soviel Erfolg, dass man nun dort bleibt. Sozusagen als Stiefmutter für alle City-Bummler, die sich nicht in das Mutterhaus am Hauptbahnhof verlaufen (wollen). Geboten werden Slow-Food-Delikatessen, handgeschöpfte Schokolade u.v.m. Das leckere Frühstück mit Backwaren und Kaffee gibt’s aber nach wie vor nur … Mutterland bleibt im Hanse-Viertel. weiterlesen
Im Herzen der Emilia Romagna in Italien, wo zahlreiche und weltweit bekannte Genussprodukte wie Parmigiano Reggiano, Lambrusco oder der Aceto Balsamico tradizionale ihren Ursprung haben, ist die familiengeführte Kaffeemanufaktur ‘La Messicana‘ zu Hause. In einer schönen Seitenstrasse der Via Emilia in Modena gelegen befindet sich das Ladenlokal der Kaffeemanufaktur, dessen Wände mit dunkelbraunen Kieselsteinen den Anschein gerösteter Kaffeebohnen erwecken. Im Schaufenster befindet sich ein antiker Trommelröster, denn noch bis vor einigen Jahren wurde der Kaffee im Laden hergestellt, heute wird etwas ausserhalb der Stadt geröstet. „Die Kaffeemanufaktur La Messicana in Modena.“ weiterlesen
Dieser neue REWE-Markt im Süden Berlins ist CO2-neutral. Das bedeutet, Heizungs-, Lüftungs-, Beleuchtungs-, Klima- und Kälteanlagen belasten die Umwelt nicht mit Kohlendioxid-Emissionen. Zu seinen weiteren Besonderheiten gehört eine Tageslichtarchitektur, die mit energiesparenden Bautechniken, bester Dämmung, nachhaltigen Materialien und dem Einsatz regenerativer Energien kombiniert wird. Im Ergebnis verbraucht der Green Building-Konzeptmarkt über 40 Prozent weniger Energie als ein REWE-Standardmarkt. „Mit dem REWE Green Building unterstreicht die … Das Green Building von REWE. weiterlesen
In den 1990er Jahren kaufte der Investor Irwin B. Cohen ein Konsortium der wichtigsten National Biscuit Gebäude im New Yorker Stadtteil Chelsea. In den folgenden Jahren wurde hier der historische Gebäudekomplex zwischen 9. und 10. Avenue als Chelsea Market neu erfunden. Im Erdgeschoss schuf er mit seinen Architekten eine lange, innere Shopping- und Gastronomie-Arkade, mittlerweile ein spektakuläres Ziel in West Chelsea – dem ehemaligen Fabrik-Bezirk, der heute hauptsächlich von Millionen-Dollar-Lofts und entsprechenden Bewohnern geprägt ist. Wer durch den Chelsea Market schlendert, der fühlt sich wie in einem postindustriellen Themenpark, sorgfältig ausgestattet mit den Trümmern einer verlorenen industriellen Kultur, mit Lebensmittelgeschäften und Restaurants durchsetzt. „Chelsea Market in New York.“ weiterlesen
Der Carrotmob ist eine besondere Form des Smart Mob. Unterstützer werden dazu aufgerufen, bei einem ausgesuchten Laden an einem bestimmten Tag einzukaufen. Der Ladenbesitzer hat zuvor seine Bereitschaft erklärt, einen festgesetzten Teil seines Gewinnes, den er im Rahmen des Carrotmobs erzielt, in eine klimagerechte Sanierung seines Ladens zu investieren. „Wir halten der Wirtschaft die Karotte hin“, so Brad Burton, US-amerikanischer Mitinitiator der mittlerweile weltweit aktiven … 12.12.09: Erster Carrotmob in Frankfurt. weiterlesen
Original Nürnberger Lebkuchen erster Qualität fertigt die Lebküchnerei Woitinek seit über 100 Jahren. Dies nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern ganzjährig! Suchtgefahr inklusive.
Die Woitineks produzieren, im Gegensatz zur industriellen Massenware, noch handwerklich im Familienbetrieb. Die Elisen-, Haselnuß- und Oblaten-Lebkuchen haben einen sehr hohen Haselnuß-, Honig- und Nußmarzipananteil. Dadurch bleiben die Lebkuchen lange saftig und frisch. Die Rezepturen sind natürlich nach alten überlieferten Rezepten hergestellt – und Betriebsgeheimnis. Dennoch bleibt in der Herstellung genug Freiraum um die Produkte geschmacklich und qualitativ von anderen Nürnberger Lebkuchen abzuheben. Alle Lebkuchen werden mit feinster Zartbitterkuvertüre oder Mandeln veredelt. Zum Abschluß werden sie liebevoll Stück für Stück mit der Hand verpackt.
Andrea und Christoph zu Filialisten zählen zu wollen wäre grundfalsch. Der einstige Independent Store Kauf Dich Glücklich aus dem Berliner Prenzlauer Berg-Kiez hat allerdings mittlerweile 5 weitere Glücksorte in Deutschland eröffnet. So gibt es einen zweiten Laden in Berlin (an der „Castingallee„) sowie je einen in Hamburg, Bremen, Münster und Stuttgart. Alle haben gemeinsam, dass sie sich keineswegs gleichen und dennoch innig miteinander sind. Angeboten … Kauf Dich Glücklich. weiterlesen